WM-Auftakt könnte in der Arena auf Schalke steigen

Münster gegen Schalke 2. Bundesliga
Orchi, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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Für die Eishockey-WM 2027 in Gelsenkirchen gibt es konkrete Planungen: Das Eröffnungsspiel des Turniers könnte in der Arena auf Schalke ausgetragen werden. Der Deutsche Eishockey-Bund hat entsprechende Überlegungen bestätigt, endgültig beschlossen ist der zusätzliche Spielort nach bisherigem Stand aber noch nicht. Offiziell führt der Weltverband IIHF für die WM 2027 weiterhin Düsseldorf und Mannheim als Austragungsorte vom 14. bis 30. Mai 2027.

Arena auf Schalke wäre ein zusätzlicher WM-Schauplatz

Nach den aktuellen Planungen soll der Turnierauftakt offenbar am 13. Mai 2027 in der Fußballarena des FC Schalke 04 stattfinden. DEB-Vorstandschef Frank Lutz bestätigte, dass der Verband an einem solchen Szenario arbeitet. Damit würde Gelsenkirchen nicht die bisherigen WM-Standorte Düsseldorf und Mannheim ersetzen, sondern für das Eröffnungsspiel als besonderer Schauplatz hinzukommen.

Noch offen ist allerdings, ob alle organisatorischen Voraussetzungen erfüllt werden können. Die IIHF nennt bislang Düsseldorf und Mannheim als offizielle Spielorte. Bereits in der früheren Bewerbungsphase hatte der DEB die Option eines Eröffnungsspiels in einer Fußballarena mit schließbarem Dach vorgesehen. Damals hieß es, die Details und Bedingungen müssten mit dem Weltverband abgestimmt werden.

Erinnerung an den Zuschauerrekord von 2010

Die Idee knüpft an die Eishockey-WM 2010 an. Damals fand das Auftaktspiel ebenfalls auf Schalke statt. Beim 2:1-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen die USA kamen 77.803 Zuschauerinnen und Zuschauer in die Arena. Das war zu diesem Zeitpunkt eine Weltrekordkulisse im Eishockey.

Diese Bestmarke ist inzwischen übertroffen. Der aktuelle Zuschauerrekord liegt bei 105.491 Fans. Er wurde am 1. Januar 2014 im Michigan Stadium in Ann Arbor beim NHL-Spiel zwischen den Detroit Red Wings und den Toronto Maple Leafs erreicht. Für die WM 2027 wäre ein Eröffnungsspiel auf Schalke dennoch ein deutliches Signal: Deutschland würde das Heimturnier mit einem Großereignis beginnen, das weit über die üblichen Dimensionen einer Eishockeyhalle hinausgeht.

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