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Neue Corona-Variante Pirola: Der aktuelle Stand

Das Gesundheitsamt Münster rät zu Auffrischungsimpfungen gegen Grippe und Corona für Ältere und Risikogruppen. Ein neuer Corona-Impfstoff ist ab dem 18. September verfügbar. Informiere dich über die aktuellen Empfehlungen und die Infektionslage in Münster.
Bild von Katja Fuhlert auf Pixabay

Vor wenigen Wochen hat der Start der Impfungen mit dem neuesten Biontech-Impfstoff, der an die Variante XBB.1.5 angeglichen wurde, für Aufsehen gesorgt. Zeitgleich sorgen Meldungen aus Großbritannien über ungewöhnliche Symptome einer neuen Corona-Mutation für Gesprächsstoff. Was gibt es Neues?

In Deutschland war die XBB.1.5-Variante bisher dominant. Doch aktuelle Daten des Robert-Koch-Instituts zeigen, dass die neue Variante EG.5, auch „Eris“ genannt, mittlerweile einen Anteil von 55 Prozent hat. Eine weitere Mutation, BA.2.86 oder „Pirola“, ist hierzulande noch selten, hat aber Potential zur Verbreitung, so Experten.

Unterscheiden sich die Symptome bei den neuen Varianten?

Die „Pirola“-Variante zeigt in britischen Studien Symptome, die über die typischen Erkältungserscheinungen hinausgehen. Augenzucken, Hautausschläge und Mundgeschwüre sind nur einige der berichteten Symptome. Wie oft diese auftreten, ist allerdings noch ungewiss.

Sind die neuen Varianten gefährlicher?

Die neuen Varianten scheinen ansteckender, aber nicht unbedingt schwerwiegender. Dank einer guten Herdenimmunität scheint die breite Bevölkerung geschützt zu sein. Dennoch bleibt Vorsicht geboten.

Wie ist die Resonanz auf den neuen Impfstoff?

Seit seiner Einführung wurde das angepasste Biontech-Vakzin bereits hunderttausendfach verabreicht. Die Zahlen sind jedoch weit entfernt von den Höhepunkten der Impfkampagne 2021.

Die Nachfrage nach dem neuesten Corona-Impfstoff steigt weiterhin. Viele nutzen die Gelegenheit, sich gleichzeitig gegen Influenza impfen zu lassen.

Warum wurde trotz geringer Nachfrage so viel Impfstoff bestellt?

Frühere Vertragsverpflichtungen und die Beteiligung an der EU-Impfstoffinitiative sind Gründe für die große Bestellmenge, so das Bundesgesundheitsministerium.

Da der Impfstoff auf die XBB.1.5-Variante zugeschnitten ist, die mit EG.5 und BA.2.86 verwandt ist, wird eine Wirksamkeit erwartet.