Suche
Close this search box.
Das Logo von Münster Aktuell
BannerCP

Augen auf im Bahnhofsviertel: Münster verstärkt Sicherheit durch Kameraüberwachung

Zur Erhöhung der Sicherheit im Bahnhofsviertel von Münster plant die Polizei die Einführung von zwei mobilen Kameraanlagen. Erfahren Sie, wie diese Maßnahme die Kriminalität in der Gegend beeinflussen könnte.
Bild von Joseph Mucira auf Pixabay

Neue Sicherheitsmaßnahme rund um den Hauptbahnhof

In Münster wird das Bahnhofsviertel oft als Hochburg der Kriminalität bezeichnet. Um die Sicherheit der Bürger zu erhöhen, hat die Polizei entschieden, zwei bewegliche Videoanlagen in dieser Gegend zu installieren. Das Kölner Bahnhofsviertel verwendet bereits eine ähnliche Technik zur Überwachung. Dabei kommt die künftige Kameraüberwachung in Münster nicht bei allen gut an. Münster 

Kameraüberwachung Münster: Warten auf Videotechnik

Die Münsteraner Polizei, betont, dass die Kameraüberwachung im Bahnhofsviertel so bald wie möglich beginnen sollte. Trotzdem wird die Polizei noch eine Weile warten müssen, da die Videoanlagen beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste bestellt, aber noch nicht geliefert wurden.

Ein Gebiet mit erhöhtem Kriminalitätsrisiko

In den letzten Jahren wurden im erweiterten Bahnhofsbereich zahlreiche Straftaten wie Raubüberfälle, Diebstähle und Körperverletzungen festgestellt. 2022 markierte einen Rekord mit 1724 gemeldeten Fällen. Laut der Polizei Münster erfüllt das Gebiet somit die gesetzlichen Anforderungen für die Videoüberwachung.

Ziele der Kameraüberwachung

Das Hauptziel der Kameraüberwachung sei die Verhinderung von Straftaten. Die Kameras können jedoch auch als Beweismittel bei bereits begangenen Straftaten dienen. Sie werden zu Zeiten eingesetzt, in denen erfahrungsgemäß eine erhöhte Kriminalitätsrate zu verzeichnen ist. Polizeibeamte werden die Videoaufnahmen ständig überwachen und bei Verdacht sofortige Interventionen einleiten.

Datenspeicherung und Kritik

Einige Befürworter argumentieren, dass Kameraüberwachung lediglich Straftäter in nicht überwachte Gebiete verdrängt. Schabacker gibt zu, dass solche Verdrängungseffekte möglich sind, versichert aber, dass die Polizei entsprechende Aktivitäten genau im Auge behält. Nach dem NRW-Polizeigesetz müssen Passanten auf die Überwachung hingewiesen werden und die aufgezeichneten Daten dürfen nur für maximal 14 Tage gespeichert werden, es sei denn, sie sind für Ermittlungen erforderlich.

Teilen:

Mehr Beiträge: