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Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals: Kontroversen und Verzögerungen

Erfahre in unserem Artikel alles über den geplanten Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals, die damit verbundenen Kontroversen und die jüngsten Entwicklungen bei den Baumfällungen und Brückenbauarbeiten. Bleibe auf dem neuesten Stand über dieses wichtige Infrastrukturprojekt. Dort gibt es auch immer wieder Badetote in Münster
Foto: David Olef.

Beginn der Bauarbeiten an der Kanalbrücke „Zum guten Hirten“

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung hat kürzlich bestätigt, dass die Arbeiten an der neuen Kanalbrücke im Bereich „Zum guten Hirten“ 2024 beginnen sollen. Dieser Baubeginn ist eng mit den umstrittenen Baumfällungen verknüpft. Ulla Gehrke, die Pressesprecherin der Behörde, erläuterte, dass der Bauauftrag im Februar 2024 vergeben und zunächst eine Behelfsbrücke errichtet werden soll, bevor die alte Brücke abgerissen wird.

Verschiebung der Bauprojekte bei weiteren Brücken

Neben der Brücke „Zum guten Hirten“ sind auch andere Bauvorhaben betroffen. Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung hat den Baubeginn für drei weitere Brücken auf 2025 verschoben. Besonders bemerkenswert ist, dass die neue WLE-Brücke erst nach der Wiederaufnahme des Zugverkehrs zwischen Münster und Sendenhorst fertiggestellt wird, was eine vorübergehende Sanierung der alten Brücke notwendig macht.

Langfristige Perspektiven und Herausforderungen des Kanalausbaus

Die Kanalbauarbeiten, die 2012 begannen und ursprünglich bis 2022 abgeschlossen sein sollten, haben sich deutlich verzögert. Bis jetzt wurden nur drei der geplanten acht neuen Brücken fertiggestellt. Die Verbreiterung des Kanals und weitere Arbeiten könnten sich bis ins nächste Jahrzehnt hinziehen. Der Ausbau, der ursprünglich 1994 beschlossen wurde, zielt darauf ab, größere Schiffe auf dem Kanal zu ermöglichen, was eine Anhebung aller Brücken voraussetzt.