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Bahnhofsmission Münster im Wandel: Neues Konzept nach unerwarteter Pause

Die Bahnhofsmission Münster öffnet wieder ihre Türen mit einem neuen Konzept und reduzierten Öffnungszeiten. Erfahre mehr über die Hintergründe und die Reaktionen der Besucher.
Bild von congerdesign auf Pixabay

Bahnhofsmission Münster: Neustart nach sechswöchiger Pause

Nachdem die Bahnhofsmission Münster an Wochenenden für sechs Wochen geschlossen blieb, begrüßt sie nun wieder ihre Gäste. Doch es gibt Veränderungen: Essen wird nicht mehr angeboten, stattdessen stehen Getränke und Gespräche im Vordergrund. Die Meinungen dazu sind geteilt.

Reaktionen auf das neue Konzept

Während Manuel, ein regelmäßiger Gast, die fehlenden Brötchen vermisst und seinen Frust beim Ausmalen von Mandalas abbaut, schätzen andere die neu gewonnene Ruhe. Weniger Gäste bedeuten weniger Trubel, und einige finden, dass das Ambiente jetzt angenehmer ist.

Bahnhofsmission Münster: Gründe für die vorübergehende Schließung

Die hohe Besucherzahl von bis zu 200 Menschen täglich führte zu Überforderung und steigenden Spannungen unter den Gästen und Mitarbeitern. Unangenehme Vorfälle wie Pfefferspray-Attacken und Sachbeschädigungen waren ausschlaggebend für die Entscheidung, die Türen vorerst zu schließen.

Die Zukunft der Bahnhofsmission

Christine Kockmann, die die Bahnhofsmission seit zwei Jahrzehnten leitet, und ihr Team haben das neue Konzept sorgfältig durchdacht. Neben Getränken stehen nun auch Zeitschriften und Malangebote zur Verfügung. Die Begeisterung für das Malen hat alle überrascht – Gäste kommen friedlich herein und bitten um Malzubehör, um Mandalas zu gestalten.

Was kommt als Nächstes?

In den kommenden zwei Monaten wird das Wochenendangebot auf Herz und Nieren geprüft. Danach wird entschieden, wie es mit der Bahnhofsmission weitergeht. Aber eine gute Nachricht für alle, die die Brötchen vermissen: Von Montag bis Freitag sind sie nach wie vor erhältlich.