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Möglicher Bombenfund am Hafen von Münster – Stadtwerke betroffen

Möglicher Fund eines Blindgängers am Hafen Münster.
Foto: Pixabay, KarinKarin

Die Stadt Münster meldet einen neuen Bombenalarm. Die Stadtwerke könnten durch den vermuteten Blindgänger am Hafen und eine eventuelle Evakuierung betroffen sein. Daher sind spezielle Sicherheitsmaßnahmen erforderlich.

Verdacht auf Bombenfund

Kampfmittelüberprüfungen am Münsteraner Hafen liefern Indizien für einen Blindgänger. Laut Stadtverwaltung steht die Freilegung des Verdachtspunkts für den kommenden Mittwoch (26. Juli) auf dem Plan. Danach stellt sich heraus, ob eine Entschärfung und eine damit verbundene Evakuierung notwendig sind.

Mögliche Evakuierung und Sperrungen

Ein potenzieller Evakuierungsbereich mit einem Radius von 250 Metern könnte das Stadthaus 3, die Stadtwerke und Stadtnetze, das Heizkraftwerk, die Halle Münsterland sowie einige Parkhäuser umfassen. Entdeckt man ein zu entschärfendes Kampfmittel, wäre eine Evakuierung in diesem Radius unvermeidlich. Die Schließung des Albersloher Wegs für den Verkehr wäre ebenso erforderlich.

Einschränkungen und Vorbereitungen

Für den Fall einer Evakuierung und Entschärfung dürfte der Stadthafen 1 im betroffenen Bereich nicht genutzt werden. Das gilt auch für das Parkhaus am Stadthaus 3. Sollte eine Evakuierung notwendig sein, steht den Anwohnern die Sporthalle der Overbergschule in der Margaretenstraße (Zugang über die Wolbecker Straße) als Unterbringungsstätte zur Verfügung. Ein Shuttle dorthin wäre an der Haltestelle Stadtwerke/Hafen verfügbar.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen bei den Stadtwerken

Auf dem Gelände der Stadtwerke sind besondere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich. Hier geht es um das Kraftwerk, die Versorgungsleitungen und die Verbundleitstelle, von wo aus die Netzwerke für Strom, Gas, Wärme und Wasser in Münster überwacht werden. Rund um den Verdachtspunkt soll ein Splitterschutz mit wassergefüllten Containern aufgebaut werden.

Vorbereitungen bei den Stadtwerken

Bevor der Verdachtspunkt freigelegt wird, muss eine Gashochdruckleitung auf dem Betriebsgelände der Stadtwerke entleert und abgesperrt werden. Die restliche Gasmenge wird auf dem Betriebsgelände mit einer Gasfackel verbrannt. Die Stadtwerke beginnen mit diesem Prozess am Samstag (22. Juli). Diese Maßnahmen haben keine Auswirkungen auf die Energieversorgung in Münster.

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