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Brandstiftung in Beckum und Hamm: Mann vor Gericht

Im Münsteraner Drogenprozess wurden zwei Angeklagte zu Bewährungsstrafen verurteilt, während ein dritter eine Haftstrafe erhielt.
Foto: Kelly Sikkema

Ein 25-jähriger Mann aus Beckum steht im Fokus eines Gerichtsverfahrens am Landgericht Münster. Ihm wird zur Last gelegt, mehrere schwere Straftaten begangen zu haben. Dazu zählen eine schwere Brandstiftung sowie gewalttätige Übergriffe, die in Beckum und Hamm stattgefunden haben.

Gleichgültigkeit und Verzweiflung: Der Täter stellt sich

Nach den Vorfällen schilderten Polizeizeugen, dass der Angeklagte sich selbst als Täter zu erkennen gab. Seine gleichgültige Haltung und sein Wunsch, ins Gefängnis zu kommen, folgten auf persönliche Rückschläge, darunter die Trennung von seiner Freundin und der Ausschluss aus seiner Familie.

Das Szenario nach der Brandstiftung

Nach der Brandstiftung brach der Beschuldigte das polizeiliche Siegel an der betroffenen Wohnung und hielt sich dort auf. Sein Verhalten deutete darauf hin, dass er von der Polizei festgenommen werden wollte, was auch geschah.

Psychische Verfassung des Angeklagten

Ärztliche Gutachten deuten darauf hin, dass der 25-Jährige unter einer Psychose leiden könnte. Dies könnte Einfluss auf seine Schuldfähigkeit bei den begangenen Taten haben. Die absichtliche Gewalttat, insbesondere das Anfahren eines Mannes, wird vom Sachverständigen jedoch als bewusst und kontrolliert eingestuft.

Nächste Schritte im Gerichtsverfahren

Das Gerichtsverfahren nähert sich dem Ende, mit dem nächsten und voraussichtlich letzten Verhandlungstag am 28. November. Dort werden weitere Details zum Fall und mögliche Urteile erwartet.