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Brennender Frachter: Einblick in die Rettungsmission

Obwohl von außen keine Feuerzeichen mehr erkennbar sind, bleibt das Innere der "Fremantle Highway" vermutlich in Flammen. Die fortwährende Sorge besteht darin, dass der Frachter kentern oder zerbrechen könnte. Experten planen, baldmöglichst an Bord zu gehen.
Foto: Unsplash, Jonah Geurs

Obwohl keine sichtbaren Flammen mehr auf der „Fremantle Highway“ erkennbar sind, ist die interne Brandaktivität offensichtlich nicht abgeklungen. Die Bedenken, das Schiff könne untergehen oder zerbrechen, bleiben bestehen. In Kürze planen Experten, das Schiff zu inspizieren.

Zwei Tage nachdem das Feuer auf der „Fremantle Highway“ ausgebrochen ist, planen niederländische Bergungsexperten, eine Rettungsstrategie für das Autotransportschiff zu entwickeln. Die Küstenwache teilte mit, dass die Experten das Schiff inspizieren könnten, sobald die Temperaturen es zulassen. Ist das Schiff stabil genug, könnte es an einen sicheren Ort geschleppt werden. Laut Berichten hat die Intensität des Feuers am Abend nachgelassen.

Die Küstenwache berichtete, dass auf dem Schiff, das etwa 16 Kilometer nördlich der Inseln Terschelling und Ameland liegt, keine Flammen mehr sichtbar sind. Sie warnte jedoch, dass es zu früh für eine Entwarnung sei, da das Feuer erneut aufflammen könnte. Die Brandbekämpfungsmaßnahmen bleiben weiterhin kompliziert. Zu viel Wasser auf dem Frachter könnte zum Kentern führen.

Innenfeuer und die Rolle der Küstenwache

Es wird angenommen, dass das Feuer im Inneren des Schiffs weiterhin brennt, „möglicherweise auch heftig brennt“, so ARD-Reporterin Helga Schmidt. Wegen der hohen Temperaturen war eine Bergung bisher nicht möglich.

Die Seiten des 200 Meter langen Schiffs wurden zunächst von Löschbooten gekühlt. Diese Maßnahme wurde jedoch am Donnerstag vorübergehend eingestellt, da laut Küstenwache zu viel Seewasser in das Boot gelangte, was die Stabilität gefährden könnte. Jetzt ist das Frachtschiff fest mit einem Schlepper verbunden, der seine Position stabilisiert und somit den Schiffsverkehr nicht beeinträchtigt.

Obwohl Wind und Strömung den Frachter leicht abdriften lassen, bereitet das den Rettungskräften keine Sorgen. Die Hauptsorge ist weiterhin, dass das Frachtschiff, das etwa 3.800 Autos transportiert, sinken oder auseinanderbrechen könnte. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf die Nordsee und das Ökosystem Wattenmeer haben.

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