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Debatte um Flughafensicherheit nach Blockaden der „Letzten Generation“

Aktion der letzten Generation
Quelle: Ehimetalor Akhere Unuabona auf Unplash

Kritik an den Aktionen der „Letzten Generation“

Die Blockaden der Klimaaktivistengruppe „Letzte Generation“ auf den Flugfeldern in Düsseldorf und Hamburg haben eine Welle der Kritik ausgelöst. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) bezeichnet die Aktivisten als „Klima-Chaoten“ und kritisiert ihre Aktionen als kriminell. Er betont, dass das Verhindern von Flugzeuglandungen und das Stören von Familienurlauben nichts mit legitimen Protesten zu tun habe.

Bundesverkehrsminister Wissing und seine Position

Bundesverkehrsminister Wissing äußerte sich ebenfalls kritisch zu den Aktionen der „Letzten Generation“. Er fordert ein Ende der gefährlichen Eingriffe in den Verkehr und bezeichnet die Aktionen der Gruppe nicht als Klimaschutz, sondern als Kriminalität. Er warnt davor, dass solche Aktionen zur Spaltung der Gesellschaft beitragen könnten.

Die Grünen und ihre Sicht auf die Proteste

Auch von den Grünen kam Kritik an den Protestformen der „Letzten Generation“. Bundesklimaschutzminister Robert Habeck betonte, dass echter Klimaschutz auch die gesellschaftliche Akzeptanz berücksichtigen müsse.

Ankündigung neuer Sicherheitsstandards

In Reaktion auf die Vorfälle kündigte SPD-Bundesinnenministerin Nancy Faeser neue Sicherheitsstandards für Betreiber kritischer Infrastrukturen an, zu denen auch Flughäfen gehören. Sie verspricht, dass diese Maßnahmen zu einer erhöhten Sicherheit der Flughäfen führen werden.

Polizeibericht und Stellungnahme des Düsseldorfer Flughafenchefs

Laut Polizeiangaben durchschnitten die Aktivisten in Düsseldorf den Stacheldraht über dem Metallzaun und legten ein Kissen darüber, bevor sie über den Zaun kletterten und zum Rollfeld rannten. Der Düsseldorfer Flughafenchef Lars Redeligx betont, dass die Sicherheitsprozesse und Alarmsysteme gut funktioniert hätten und die Sicherheit des Flugbetriebs jederzeit gewährleistet war. Er kündigte jedoch an, den Vorfall gemeinsam mit den Behörden zu analysieren und die gewonnenen Erkenntnisse in das Sicherheitskonzept zu integrieren.

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