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Debatte um Jahreskarten in städtischen Bädern nach Preisanstieg

Hallenbäder in Münster Erlebe die kontroverse Debatte um die Abschaffung der Jahreskarten in städtischen Bädern. Erfahre mehr über die finanziellen Hintergründe
Foto: Henning Westerkamp auf Pixabay

In einer aktuellen Diskussion sorgt ein Vorschlag der Stadtverwaltung für Aufsehen: Die geplante Erhöhung der Eintrittspreise für städtische Bäder und die mögliche Abschaffung der Jahreskarten. Diese Neuerungen treffen insbesondere die treuesten Badbesucher – die Inhaber von Jahreskarten.

Auswirkungen der Abschaffung der Jahreskarten auf Stammgäste

Rund 3500 Jahreskarteninhaber, darunter Familien und Münster-Pass-Inhaber, könnten von dieser Änderung betroffen sein. Die Stadt sieht in den Jahreskarten einen Grund für geringere Einnahmen, da diese einen vergleichsweise günstigeren Zugang zu den Bädern bieten.

Finanzielle Hintergründe der Entscheidung

Die Verwaltung begründet die mögliche Abschaffung mit den defizitären Betriebskosten der Schwimmbäder. Ein Beispiel verdeutlicht, wie gering die Einnahmen aus einer Familienjahreskarte im Vergleich zu regulären Eintrittspreisen sind. Die Stadt erhofft sich durch die Abschaffung eine bessere Kostendeckung.

Bürgerproteste und politische Reaktionen

Die treuen Badbesucher, wie der fast täglich schwimmende Walter Stöver, machen ihrem Unmut Luft. Sie befürchten, dass Familien sich regelmäßiges Schwimmen ohne Jahreskarten nicht mehr leisten können. Politische Gruppen wie das Rathausbündnis nehmen diese Bedenken ernst und arbeiten an Alternativvorschlägen, wie der Einführung einer Winter-Saisonkarte.