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Die Auswirkungen der Entlastungspakete der Bundesregierung auf die Haushalte

Abmilderung der hohen Energiekosten. Zu viel Staatssubventionen
Quelle: Alexander Stein auf Pixabay

Überkompensation einiger Haushalte durch Entlastungspakete

Die Entlastungspakete der Bundesregierung, die zur Abmilderung der hohen Energiekosten eingeführt wurden, haben laut einer Analyse in einigen Fällen Haushalte mehr unterstützt, als es notwendig gewesen wäre. Diese Erkenntnisse stammen aus einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, das den Arbeitgebern nahesteht.

Ein typisches Beispiel ist eine Familie mit zwei Kindern und einem geringen Jahreseinkommen von 40.000 Euro brutto. Diese Familie wird vom Staat stärker entlastet, als die Energiekosten sie belasten.

Die Rolle der Inflationsausgleichsprämie

In der Beispielrechnung erhält ein Elternteil die volle Inflationsausgleichsprämie von 3000 € vom Arbeitgeber und der andere 1500 €. Wenn die Familie alle möglichen Entlastungsleistungen für die Jahre 2022 und 2023 beantragt und genehmigt bekommt, erhält sie in beiden Jahren insgesamt 7655 € mehr Entlastungsleistungen, als sie benötigt hätte, um die Mehrbelastungen durch die hohen Energiepreise auszugleichen.

Ein Single-Haushalt mit niedrigem Einkommen (25.000 € Jahresbrutto) wird ebenfalls überkompensiert (plus 1386 €), wenn er oder sie die volle Inflationsausgleichsprämie von 3000 Euro vom Arbeitgeber erhält.

Unterschiedliche Auswirkungen der Entlastungspakete

In anderen Haushalten kann der Staat die Belastungen durch seine Maßnahmen jedoch nicht ausgleichen. Das ist beispielsweise bei einer gut verdienenden Familie mit zwei Kindern der Fall. Bei einem Jahreseinkommen von 120.000 € brutto erhält die Familie in beiden Jahren 1501 € weniger, als sie benötigt hätte, um ihre Mehrbelastungen auszugleichen.

Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass trotz einer grundsätzlich angemessenen sozialen Staffelung der staatlichen Hilfen, verschiedene Maßnahmen weder zielgenau noch bedarfsorientiert sind und daher erhebliche Streu- und Mitnahmeeffekte entstehen.

Die Kosten der Entlastungspakete für den Staat

Die Maßnahmen kosten den Staat nach Berechnungen des IW in den Jahren 2022 bis 2024 rund 240 Milliarden €. Dieser Betrag könnte jedoch auch höher oder niedriger ausfallen, da er von der tatsächlichen Entwicklung der Energiepreise oder der Anzahl der Arbeitgeber, die die 3000-Euro-Prämie zahlen, abhängt.

Die drei Entlastungspakete wurden im Jahr 2022 beschlossen. Zu den Maßnahmen gehörten neben der Arbeitgeber-Prämie unter anderem die reduzierte Steuer auf Diesel und Benzin oder das bundesweite 9-Euro-Ticket für den Nahverkehr.

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