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Die fehlgeleitete Unterstützung: 69-Jährige Großmutter aus Ibbenbüren schickte Geld an den IS

Ein Richterhammer, nach der tödlichen Messerattacke auf dem Frühjahrssend kommt es zur Anklage.
Bild von Daniel Bone auf Pixabay

69-Jährige Frau aus Ibbenbüren schickte Geld an den IS

In einer unerwarteten Wende hat eine 69-jährige Frau aus Ibbenbüren, Westfalen, zugegeben, die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) finanziell unterstützt zu haben. Die Gelder, die in die Tausende gingen, waren laut ihrer Aussage für ihren Enkel Kadir bestimmt, der sich dem IS in Syrien angeschlossen hatte.

Die Motivation hinter der Unterstützung

Die Angeklagte, eine Deutsch-Türkin, beteuerte, dass ihre Absicht nicht darin bestand, den IS zu stärken. Vielmehr wollte sie ihrem Enkel das Überleben sichern und hoffte, dass er zurückkehren würde. Trotz ihrer Bemühungen überlebte ihr Enkel nicht. Die letzte Nachricht erhielt sie 2019.

Bewährungsstrafe von maximal zwei Jahren

Nach ihrem Geständnis steht die Angeklagte nun vor einer Bewährungsstrafe von maximal zwei Jahren. Zusätzlich könnte sie zu einer Geldstrafe von 1500 Euro verurteilt werden. Laut Anklage hat die Angeklagte insgesamt 6910 Euro überwiesen. Weitere Versuche, ihrem Enkel und seiner Frau zusätzliche 5500 Euro zukommen zu lassen, scheiterten.

Der Prozess geht weiter

Der Prozess gegen die Angeklagte ist noch nicht abgeschlossen. Das Gericht hat zwei weitere Verhandlungstage angesetzt, um den Fall weiter zu verhandeln.

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