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Erfolgreicher Schlag gegen Autoschieber-Bande in Münster

Die Fahndung nach ehemaligen RAF-Terroristen intensiviert sich durch ihre Verbindungen nach Ostwestfalen. Ein bevorstehender Aufruf in „Aktenzeichen XY ungelöst“ und eine Belohnung von 150.000 Euro sollen neue Hinweise liefern.
Foto: Fabian Holtappels

Großer Erfolg für die Polizei in Münster

Die Polizei in Münster hat einen entscheidenden Schlag gegen eine organisierte Gruppe von Autoschiebern geführt. Zwei Hauptverdächtige, 42 und 51 Jahre alt, wurden in Untersuchungshaft genommen, während die Ermittlungen gegen weitere Beteiligte fortgesetzt werden.

Zielgerichtete Razzien bringen entscheidende Beweise

Bei Razzien in Lüdinghausen-Seppenrade und Ostwestfalen konnten die Polizeikräfte wesentliche Beweise sicherstellen. Die Bandenmitglieder stehen im Verdacht, hochwertige Hybrid-Autos gestohlen, umgebaut und mit gefälschten Papieren verkauft zu haben.

Schaden von 1,5 Millionen Euro in 44 Fällen

Die Ermittlungen ergaben, dass der durch die kriminellen Aktivitäten entstandene Schaden bei rund 1,5 Millionen Euro liegt. Seit 2021 wurden in 44 Fällen Fahrzeuge illegal gehandelt.

Sicherstellung von Fahrzeugen, Waffen und Drogen

Bei den Durchsuchungen fanden die Beamten nicht nur 25 gestohlene Hybridfahrzeuge, sondern auch zwei Schusswaffen und Drogen. Dies deutet auf ein breiteres kriminelles Netzwerk hin.

Arbeitsteilung innerhalb der Bande

Die Ermittler berichten von einer klaren Arbeitsteilung innerhalb der Bande. Während einige Mitglieder für den Diebstahl der Autos verantwortlich waren, übernahmen andere den Umbau und den Weiterverkauf.

Die erfolgreiche Operation der Polizei in Münster zeigt, wie entscheidend koordinierte Aktionen im Kampf gegen organisierte Kriminalität sind. Die Aufdeckung dieser Bande ist ein wichtiger Schritt, um ähnliche Verbrechen in der Zukunft zu verhindern.