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Erweiterung des Naherholungsgebiets Werse: Neue Bootsanlegestelle in Planung

Ein Boot auf der Werse
Bild von Jörg Hamel auf Pixabay

Das Naherholungsgebiet Werse

Die Werse ist ein beliebtes Ziel Naherholungsgebiet. Die SPD hat den Vorschlag gemacht, eine zusätzliche Bootsanlegestelle zu errichten, um das Freizeitangebot zu erweitern. Die Stadtverwaltung hat sich nun zu diesem Vorschlag geäußert.

Vor über einem Jahr bat die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Ost die Verwaltung, die Möglichkeit einer neuen Anlegestelle für Kanus und kleine Boote im Bereich des Freibades Stapelskotten zu prüfen. Nun liegt die Antwort vor. Ergebnis: Prinzipiell wäre eine solche Anlegestelle an zwei Standorten denkbar, jedoch gibt es einige Bedingungen zu beachten.

Der Vorschlag der SPD

Der Hintergrund des SPD-Vorschlags ist, dass die Werse, besonders in den Sommermonaten, ein beliebtes Naherholungsgebiet ist. Ausflüge mit Kanus und kleinen Booten sind sehr beliebt, insbesondere zwischen dem Strandhof und der Pleistermühle. Auf diesem Abschnitt fehlt jedoch ein befestigter Anlegepunkt. Die Bootsfahrer machen daher Pause am Ufer, was sich negativ auf die dortige Vegetation auswirkt. Daher hat die SPD im Juni 2022 vorgeschlagen, eine Anlegestelle auf dem Gelände des Freibades Stapelskotten oder in dessen Nähe zu schaffen.

Mögliche Standorte für die neue Anlegestelle

Ein Anleger auf dem Gelände des Freibades wäre laut Stadtverwaltung „gut geeignet“. Das Grundstück ist im Besitz der Stadt und ein Parkplatz ist in der Nähe. Da sich die Ufer und Wasserflächen der Werse jedoch in einem Landschaftsschutzgebiet befinden, müsste die Untere Wasserbehörde eine solche Maßnahme genehmigen. Zudem könnte es mögliche Konflikte mit dem Betrieb des Freibades geben.

Als alternativer Standort könnte die bereits als Anlegestelle genutzte Uferstelle südlich der Wolbecker Straße am Wersewanderweg in Betracht kommen. Eine Ausnahme von den Vorgaben des Landschaftsplans wäre möglich, wenn die Anlegestelle umweltfreundlich und maßvoll als reine Raststelle realisiert würde. Parkplätze und ein Zugang zum Ufer wären hier jedoch nicht möglich. Zudem gehört dieses Grundstück nicht der Stadt.

Weitere Standorte sind nach Einschätzung der Verwaltung nicht geeignet. Die Kosten für einen Anleger als Schwimmsteg mit Betonanker und Zugangsweg werden auf 40.000 bis 60.000 Euro geschätzt. Aufgrund fehlender Personalkapazitäten ist eine kurzfristige Umsetzung jedoch nicht möglich.

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