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Erweiterungspläne für das Anne-Frank-Berufskolleg in Münster

Wegen Ausbauarbeiten ist die A1 bei Münster dieses Wochenende gesperrt. Umleitungen sind eingerichtet. Der Ausbau soll bis 2027 abgeschlossen sein. Dazu kommen Rekordinvestitionen in NRW.
Foto: Monika

Dringender Raumbedarf im Bildungsbereich

Das Anne-Frank-Berufskolleg in Münster, eine zentrale Bildungseinrichtung für angehende Erzieherinnen und Erzieher, steht vor einer dringend benötigten Erweiterung. Seit Jahren arbeitet die Stadt an einer „Machbarkeitsstudie“, um die beengten Verhältnisse der Schule zu verbessern. Nun liegen endlich konkrete Pläne vor.

Herausforderungen der Raumverteilung 

Ein Hauptproblem der Schule ist die Verteilung auf zwei Standorte. Nachdem das Anne-Frank-Kolleg die Ausbildungskapazitäten der ehemaligen ESPA übernommen hat, wird auch im alten ESPA-Gebäude an der Coerdestraße weiterhin unterrichtet.

Zukünftige Standortplanung

Die Stadt plant, das ESPA-Gebäude aufzugeben und das Berufskolleg im Ostviertel zu erweitern. Hierfür werden die Gebäude der ehemaligen Fürstenbergschule und das bisherige Gelände des Anne-Frank-Berufskollegs in der Manfred-von-Richthofen-Straße genutzt.

Denkmalschutz als Hürde

Beide Standorte stehen unter Denkmalschutz, was die Bauarbeiten erschwert. Für das Anne-Frank-Berufskolleg bedeutet dies, dass der Schulhof nicht einfach für einen Anbau genutzt werden kann. Als Lösung wird das ehemalige Hausmeisterhaus, das bereits seit längerem ungenutzt ist, als Erweiterungsfläche in Betracht gezogen.

Schnelle Umsetzung ohne Wettbewerb

Um den dringenden Raumbedarf schnellstmöglich zu decken, sollen die Planungen für den viergeschossigen Erweiterungsbau ohne einen vorherigen Wettbewerb durchgeführt werden. Die städtische Bauwerke GmbH wird mit der Umsetzung beauftragt.

Unklarheiten bei Zeitplan und Kosten

Trotz der vorliegenden Pläne gibt es noch keine genauen Angaben zu Terminen und Kosten für die geplanten Bauarbeiten.