Suche
Close this search box.
Das Logo von Münster Aktuell
BannerCP

Finanzielle Herausforderungen im Bistum Münster: Hohe Ausgaben für katholische Schulen

Der St. Paulus Dom Münster ist ein Ort, der Geschichte, Spiritualität und Gemeinschaft vereint. Er lädt dich ein, seine Schönheit zu entdecken, seine Geschichte zu erforschen und seine spirituelle Tiefe zu erleben. Bistum Münster
Foto: Pixabay, Barni1

Haushalt 2024 vom Bistum Münster

Das Bistum Münster hat für das kommende Jahr einen Haushalt von 774,4 Millionen Euro festgelegt. Der vom Kirchensteuerrat für den NRW-Teil des Bistums genehmigte Etat prognostiziert Erträge in Höhe von 742,9 Millionen Euro für 2024. Die Hauptursachen für die angespannte Finanzlage sind laut Finanzdirektor Ulrich Hörsting die hohe Inflation und steigende Ausgaben, kombiniert mit sinkenden Mitgliederzahlen. Um die Haushaltsdefizite auszugleichen, sind Einsparungen im Personal- und Sachkostenbereich geplant.

Defizitausgleich: Wie das Bistum Münster die finanzielle Lücke schließen möchte

Das prognostizierte Defizit von 31,5 Millionen Euro soll aus der Ausgleichsrücklage finanziert werden. Bereits 2020 hat das Bistum einen Sparprozess eingeleitet, der bis 2025 strukturelle Einsparungen von 32,7 Millionen Euro im Vergleich zum Haushaltsplan 2020 erzielen soll. Trotz des Erreichens dieses Ziels sorgen Sonderbelastungen von rund 20 Millionen Euro, vor allem durch Investitionen in Bildungshäuser und Jugendbildungseinrichtungen, für zusätzliche finanzielle Belastungen.

Investition in die Zukunft: Ausgaben für katholische Schulen und Kindertageseinrichtungen

Mit einem Betrag von 44,3 Millionen Euro stellen die katholischen Schulen den zweitgrößten Posten bei den Ausgaben dar, gefolgt von den Kindertageseinrichtungen mit rund 36,9 Millionen Euro. Diese Investitionen in die Bildung sind ein wesentlicher Bestandteil des Haushalts, trotz der finanziellen Herausforderungen, vor denen das Bistum steht.

Blick nach vorn: Finanzielle Planung über 2025 hinaus

Die finanzielle Planung des Bistums geht über das Jahr 2025 hinaus. Laut Hörsting wird das Bistum nach 2025 zu deutlich höheren Einsparungen gezwungen sein, um die finanzielle Stabilität zu gewährleisten. Die Haushaltsplanung 2024 zeigt bereits einen Rückgang der Kirchensteuereinnahmen um 21 Millionen Euro auf 467,4 Millionen Euro.