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Gaspreise in Deutschland: Was Verbraucher jetzt wissen müssen

Aktuelle Entwicklungen und Debatten rund um die Gaspreise in Deutschland. Was der Wegfall von Umlagen und die Diskussion um Energiepreisbremsen für Verbraucher bedeutet. Energiepreisbremsen
Foto: Frauke Riether auf Pixabay

Bundesverbraucherministerin fordert Entlastung für Kunden

Steffi Lemke, unsere Bundesverbraucherministerin, hat die Gasanbieter dazu aufgerufen, die Vorteile aus dem Entfall von Gasumlagen direkt an die Verbraucher weiterzuleiten. Obwohl die Erdgaspreise nicht mehr die Höchststände von 2022 erreichen, sind sie weiterhin recht hoch. Lemke betont, dass durch den Wegfall bestimmter Umlagen die Gasbeschaffung für Lieferanten nun kostengünstiger wird.

Debatte um Umsatzsteuersatz und Energiepreisbremsen

Die deutsche Kommunalwirtschaft setzt sich für den Erhalt des reduzierten Umsatzsteuersatzes für Gas- und Wärmelieferungen bis zum kommenden März ein. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) spricht sich jedoch gegen die Vorschläge von Robert Habeck und Christian Lindner aus, die Energiepreisbremsen Ende des Jahres zu beenden.

Was bedeuten die Energiepreisbremsen für Verbraucher?

Geplant ist, dass die Preisbremsen für Strom und Gas zum Jahresende enden. Diese legen einen Höchstpreis für den Großteil des Energieverbrauchs der Haushalte fest. Habeck und Lindner diskutieren über eine mögliche Verlängerung und Änderungen beim Umsatzsteuersatz.

VKU-Hauptgeschäftsführer äußert Bedenken

Ingbert Liebing, der Hauptgeschäftsführer des VKU, betont die Notwendigkeit, den reduzierten Umsatzsteuersatz beizubehalten, um die Verbraucher vor plötzlichen Preissprüngen zu schützen. Er warnt vor den Folgen eines vorzeitigen Endes des reduzierten Umsatzsteuersatzes, insbesondere für Stadtwerkekunden im Winter.

Was bedeutet der Wegfall von Umlagen für Gaslieferanten?

Seit Beginn des Oktobers sind zwei Umlagen für Gaslieferanten entfallen, die einen Anteil am Gaspreis für Haushaltskunden darstellten. Diese Umlagen wurden bisher an das Unternehmen THE weitergegeben, das für den deutschen Gasmarkt zuständig ist. Die Abschaffung dieser Umlagen könnte eine Ersparnis von bis zu 121,60 € bei einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeuten.