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Glasfaserausbau in Albachten: Informationsschreiben sorgt für Verwirrung

Glasfaserausbau in Albachten: Informationsschreiben sorgt für Verwirrung
Foto: Michael Schwarzenberger

Positiver Ausblick: Glasfaser-Internet für Albachten

Bürger im Stadtteil Albachten fanden kürzlich Post von Citeq in ihren Briefkästen, mit der Ankündigung, dass bald Hochgeschwindigkeitsinternet durch Glasfaser-Kabel verfügbar sein wird. Die Umsetzung des Projekts hängt davon ab, ob genügend Interessenten gefunden werden können, um die Maßnahme rentabel zu machen.

Kontroverse um die Unterzeichner des Schreibens

Ein Detail des Schreibens vom 24. Oktober sorgte für Aufsehen: Neben dem Gigabit-Koordinator Christian Tebel hatten auch Peter Wolfgarten, CDU-Ratsherr für Albachten, und Franz-Josef Wöstmann, Vorsitzender des CDU-Ortsvereins in Albachten, das Schreiben unterzeichnet. Diese ungewöhnliche Konstellation führte zu irritierten Rückfragen im Betriebsausschuss der Citeq.

Erklärungen und Entschuldigungen von Citeq

Holger Nauendorff, Betriebsleiter von Citeq, entschuldigte sich für den Fehler bei der Auswahl der Unterzeichner und betonte, dass Vertreter von Fraktionen oder Parteien normalerweise nicht auf solchen Schreiben zu sehen sind. Er räumte ein, dass das Schreiben auch über seinen Schreibtisch gegangen sei.

Reaktionen auf das umstrittene Schreiben

CDU-Ratsherr Peter Wolfgarten verteidigte seine Beteiligung, da er vom Gigabit-Koordinator um Unterstützung gebeten wurde. Die Stadt Münster hingegen sah das Vorgehen kritisch und erklärte, dass in Zukunft keine externen Personen mehr städtische Informationsschreiben unterzeichnen werden.

Netzausbau wird konkret

Das Thema Netzausbau wird mit einer bevorstehenden Informationsveranstaltung im Haus der Begegnung weiter vorangetrieben. Trotz der Kontroverse um das Informationsschreiben wirbt die Albachtener CDU aktiv für das Event, das vom Netzanbieter NGN Telekom initiiert wurde.