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Hochwasser in Warendorf: Einsatzkräfte verhindern Schlimmeres

Die grüne Ratsfraktion in Münster zeigt sich besorgt über die jüngsten Extremwettersituationen und fordert mehr Klimaschutz und Klimaanpassung, einschließlich des Umbaus der Stadt nach dem Prinzip der Schwammstadt.
Bild von Hermann Traub auf Pixabay

Der Pegel der Ems stieg am Donnerstagmorgen bedrohlich an und sorgte für Hochwasser in Warendorf. Trotz der potenziellen Gefahr blieben größere Katastrophen aus, und die Gemeinschaft kam zusammen, um die Herausforderungen zu bewältigen.

Ems-Pegel: Ein rascher Anstieg

In den frühen Stunden des Mittwochs begann die Ems am Lohwall über ihre Ufer zu treten. Mit der Zeit breitete sich das Wasser aus und überflutete weitere Gebiete entlang des Flusses. Der Emssee war ebenfalls betroffen und trat über seine Ufer. Als Reaktion darauf wurden mehrere Straßen und Wege von der Stadtverwaltung gesperrt.

Messungen und Höhepunkte

Zu Beginn der Woche wurde ein Pegelstand von etwa 77 Zentimetern in Einen gemessen. Dieser Wert stieg jedoch schnell an und erreichte am Donnerstagmorgen seinen Höhepunkt mit 3,69 Metern. Die Teufelsbrücke verzeichnete sogar einen Pegel von 4,40 Metern.

Unterstützung durch das THW

Das Technische Hilfswerk (THW) aus Warendorf war bereits in anderen Gebieten im Einsatz, als die Situation in Warendorf kritisch wurde. Andere THW-Einheiten aus der Umgebung, wie die aus Oelde und Ahaus, kamen zur Unterstützung. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, Treibgut zu identifizieren und zu beseitigen, insbesondere in der Nähe der Baustelle der Emsbrücken.

Schäden und Auswirkungen

Glücklicherweise blieb Warendorf von größeren Schäden verschont. Es gab keine Berichte über überflutete Keller oder größere Eingriffe durch die Feuerwehr. Allerdings gab es Bedenken hinsichtlich der Emsbrücke für die Stadtstraße Nord, die sich im Bau befindet. Die Baustelle wurde durch das Hochwasser beeinträchtigt, und der genaue Schaden wird noch ermittelt.