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Horn-Bad Meinberg: Der Tod eines Obdachlosen erschüttert die Stadt

Die Staatsanwaltschaft Essen nimmt rechtsextreme Chatnachrichten unter Polizisten in NRW unter die Lupe. Die Ermittlungen könnten weitreichende Folgen für die Betroffenen haben.
Foto von Scott Rodgerson auf Unsplash

In Horn-Bad Meinberg, südöstlich von Bielefeld, werden Blumen niedergelegt und Kerzen entzündet. Die Menschen trauern und gedenken hier eines Obdachlosen, der dort kürzlich tot aufgefunden wurde. Er erlag Stichwunden, die ihm zugefügt wurden. Ein Messer wird als mögliche Tatwaffe von den Ermittlern angenommen.

Junge Tatverdächtige

Drei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren gerieten in den Fokus der Ermittlungen. Sie befinden sich in Untersuchungshaft. Erschütternd: Sie sollen nicht nur die schreckliche Tat begangen haben, sondern auch noch das Geschehen gefilmt und die Aufnahmen verbreitet haben.

Stadt in Trauer und Schock

Der Vorfall hat die Stadt tief getroffen, die Bürger sind fassungslos. Als Zeichen der Anteilnahme und des Zusammenhalts kamen viele zur Mahnwache. Schätzungen zufolge waren es mehr als 100 Menschen, die gemeinsam trauerten und ein Zeichen setzen wollten.

Ermittlungen und Hintergründe

Nach aktuellen Informationen der Staatsanwaltschaft handelte es sich um eine zufällige Begegnung zwischen den Opfern und den mutmaßlichen Tätern. Zwei der 15-jährigen Jugendlichen haben Gewaltakte gegen den Obdachlosen zugegeben. Die Ermittler konnten die Tatverdächtigen durch das von ihnen veröffentlichte Video identifizieren.