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Käsekontroverse in den Niederlanden: Amphetamin gefunden

Ein Käsehändler in Oldenzaal verkaufte Käse mit Amphetamin-Spuren. Die Hintergründe dieser schockierenden Geschichte und die Konsequenzen für den Händler.
Foto: Alexey Klen auf Pixabay

Käse hat viele Gesichter. In den Niederlanden finden Liebhaber eine unglaubliche Vielfalt: von lang gereiften Sorten bis hin zu milden Varianten, die mit Kümmel oder Kräutern verfeinert sind. Doch jüngste Berichte werfen einen Schatten auf den Käsemarkt des Landes.

Ein schockierender Fund: Käse mit Amphetamin-Spuren

In Oldenzaal, einer Stadt in den Niederlanden, sorgte eine Entdeckung für Aufsehen. Ein lokaler Käseverkäufer soll über einen längeren Zeitraum Käse verkauft haben, der Spuren von Amphetamin aufwies. Nachdem die Informationen öffentlich wurden, entzog die Gemeinde dem Händler die Lizenz.

Ursprung des kontaminierten Käses: Ein gemeinsames Lager mit Drogenproduktion

Erste Untersuchungen führten die Behörden zu einem Lager in Hengelo. Dieses wurde sowohl für die Käseproduktion als auch für die Herstellung von Amphetamin genutzt. Eine Razzia im März 2020 führte zur Festnahme von fünf Personen, die mit der Drogenproduktion in Verbindung standen.

Das Gerichtsurteil: Käsehändler verliert Lizenz für fünf Jahre

Trotz seiner Behauptungen, nichts von den illegalen Aktivitäten gewusst zu haben, wurde dem Käsehändler die Lizenz entzogen. Das Gericht stellte fest, dass er es versäumt hatte, seine Verkaufsstellen ausreichend zu reinigen und der Gemeinde alle notwendigen Informationen zu liefern. Eine erneute Beantragung der Lizenz ist für ihn erst in fünf Jahren möglich.