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Krankletterer aus Kinderhaus: 220.000€ Strafe?

Erfahre, warum der bekannte Kran-Kletterer aus Kinderhaus Revision eingelegt hat und was als nächstes passieren könnte. Die Begründung des Urteils steht noch aus.
Foto: Tom

Kranbesetzung in Münster: Wohn und Stadtbau fordert Schadenersatz

Der „Krankletterer“ aus Kinderhaus muss sich in einem nächsten, zivilrechtlichen Verfahren verantworten, da die Wohn und Stadtbau von ihm Schadenersatz fordert. Insgesamt geht es um 220.000 Euro für den Schaden, der durch seine Aktion auf einer Baustelle entstanden ist.

Gerichtliches Gutachten zur Verhandlungsfähigkeit gefordert

Das Gericht hat ein Gutachten zur Verhandlungsfähigkeit des psychisch kranken Mannes angefordert, erklärt Stefan Wismann, Geschäftsführer der Wohn und Stadtbau. Der Vorfall, bei dem der Mann einen Kran besetzte, fand im August 2022 statt und führte zu einer Unterbrechung der Bauarbeiten und verzögerten Vermietung von Wohnungen.

Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Angeklagten

Es stellt sich die Frage, ob der Krankletterer überhaupt in der Lage ist, die geforderte Summe zu zahlen. Sein Verteidiger aus dem Berufungsprozess gibt an, dass dies nicht der Fall ist.

Immobilien des Angeklagten als mögliche Zahlungsquelle

Eine mögliche Lösung könnte der Verkauf seines geerbten Hauses am Althausweg sein. Der Mann hatte das Haus zusammen mit seinem Bruder von den Eltern geerbt und später dessen Anteil übernommen. Außerdem besitzt er eine Wohnung an der Hammer Straße.

Aktuelle Entwicklungen im Strafprozess

Erst letzte Woche wurde der Mann vom Landgericht Münster zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt. Gegen dieses Urteil hat er Revision eingelegt.