Suche
Close this search box.
Das Logo von Münster Aktuell
BannerCP

Krisenherd Busverkehr: Wie Stadtwerke Münster und Bils auf Kollisionskurs geraten

Die Stadtwerke Münster kämpfen mit Herausforderungen im Busverkehr, insbesondere durch den Subunternehmer Bils. Erfahre mehr über die Hintergründe und Reaktionen der Stadtwerke.
Foto von Ash Gerlach auf Unsplash Zum Profil von Ash Gerlach Ash

Personalmangel bei den Stadtwerken Münster

Seit einigen Monaten stehen die Stadtwerke Münster vor der Herausforderung, den stetigen Busverkehr in der Stadt zu gewährleisten. Ein zentrales Problem dabei: Der akute Personalmangel. Doch nicht nur die Stadtwerke selbst sind betroffen. Auch das Unternehmen Bils aus Albersloh, welches als Subunternehmer für die Stadtwerke tätig ist, zeigt Schwierigkeiten.

Stadtwerke Münster bestätigen: Probleme bei Bils

Die Stadtwerke haben die angespannte Lage bei ihrem Subunternehmer bestätigt. Die wiederholten Dienstabsagen von Bils sind für die Stadtwerke ein großes Anliegen.

Ursachenforschung: Was steckt hinter den Absagen?

Die genauen Gründe für die Dienstabsagen bleiben unklar, da sich die Stadtwerke Münster nicht dazu äußern möchten und auf Bils verweisen. Interne Quellen berichten jedoch, dass Bils mehr Busse absagt als notwendig. Dies führt dazu, dass einige Busfahrer Schwierigkeiten haben, ihre vorgeschriebenen Arbeitsstunden zu erfüllen.

Personalwechsel und Fokusverschiebung bei Bils

Einige Mitarbeiter, die anonym bleiben möchten, haben darauf hingewiesen, dass Bils in den letzten Jahren einen erheblichen Personalabbau erlebt hat. Einige Busfahrer sind sogar direkt zu den Stadtwerken gewechselt. Ein möglicher Grund könnte sein, dass Bils sich verstärkt auf seine Tochterfirma „Sei mobil“ konzentriert, die unter anderem für den Stadtwerke-Kleinbus Loop zuständig ist.

Reaktion der Stadtwerke auf die Dienstausfälle

Die Stadtwerke haben bereits Maßnahmen ergriffen, um auf die wiederholten Absagen von Bils zu reagieren. Sie haben das Auftragsvolumen für Bils reduziert und dessen Busse auf verschiedene Linien verteilt. Dies soll dazu beitragen, das Risiko von Ausfällen zu minimieren. Zudem prüfen die Stadtwerke mögliche Vertragsstrafen für nicht erbrachte Dienstleistungen.