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Löwin auf der Flucht: Berliner Polizei startet Großsuche

Berichten zufolge treibt eine Löwin ihr Unwesen in der Umgebung Berlins. Polizeihubschrauber suchen nach ihr. In Südberlin warnt die Behörde vor einem "freilaufenden gefährlichen Wildtier".
Foto: Unsplash, joel herzog

Eine Löwin wurde offenbar in der Nähe von Berlins Stadtgrenzen gesichtet. Daraufhin begann die Polizei die Suche mithilfe von Hubschraubern. Behörden warnten die Südberliner Bevölkerung vor einem potenziell gefährlichen Wildtier. Die Raubkatze wurde vornehmlich südlich von Berlin gesichtet, speziell in Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf. Angesichts dieser Meldungen, starteten Polizei und Feuerwehr eine großangelegte Suchaktion.

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen durch Behörden

Einwohner in Kleinmachnow, Stahnsdorf und Teltow erhielten Anweisungen, ihre Häuser nicht zu verlassen und Haustiere im Haus zu behalten. Behörden nutzten Warnapps und andere Kommunikationsmittel, um die Bevölkerung zu informieren. Die räumliche Nähe zum Suchort auf der Brandenburger Seite macht solche Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Zeugen filmen Löwin

Die Behörden wurden von Zeugen auf das Wildtier aufmerksam gemacht. Sie berichteten von einem Wildschwein, das von einer Löwin verfolgt wurde. Die Beobachtungen der Passanten wurden durch ein Handyvideo untermauert, das die Behörden zu der Annahme brachte, dass es sich tatsächlich um eine Löwin handelte.

Technische Hilfsmittel bei der Suche

Die Suche nach der Löwin wird durch den Einsatz von Hubschraubern, Wärmebildkameras und einer großen Anzahl von Einsatzkräften unterstützt. Aufgrund verschiedener Sichtungen wird aktuell davon ausgegangen, dass die Löwin sich in einem kleinen Waldgebiet aufhält und möglicherweise schläft. Trotz intensiver Suche wurde das Tier bisher noch nicht gefunden. Die Anwohner in Kleinmachnow berichteten von einem Waldstück, das in der Nacht von Suchkräften mit Scheinwerfern erhellt wurde. Es wurden zusätzliche Polizeikräfte und Drohnen angefordert, um die Suche zu intensivieren.

Herkunft der Löwin weiterhin unbekannt

Die Frage nach der Herkunft des Tiers bleibt unbeantwortet. Tierparks, Zoos oder Zirkusse vermissen kein entsprechendes Tier. Es gibt auch keine Hinweise darauf, dass private Besitzer in Kleinmachnow solch ein Tier gehalten haben. Die Behörden sind ebenso ratlos wie das Veterinäramt, woher die Löwin stammen könnte.

Bitte um Unterstützung aus der Bevölkerung

Die Polizei hofft bei der Suche nach dem Raubtier auf Hilfe aus der Bevölkerung. Bürger, die das Tier sichten, sollten umgehend den Notruf wählen. Die Polizei setzt eine große Anzahl von Beamten ein, um systematisch die betroffenen Gebiete zu durchsuchen. Zudem arbeitet die Polizei eng mit dem Veterinäramt und Tierärzten zusammen. Sollte das Tier gesichtet werden, plant man, es zu betäuben und in eine Tierschutzeinrichtung zu bringen. Im Falle einer direkten Gefahr müssten jedoch andere Maßnahmen ergriffen werden.

Schwierige Entscheidungen bei der Suche

Die Suche nach der Löwin stellt eine große Herausforderung dar, wie eine Sprecherin des Landkreises Potsdam-Mittelmark betonte. Vor Ort befinden sich eine Tierärztin und zwei Jäger mit Waffen. Bei einem Fund des Tiers muss entschieden werden, ob eine Betäubung ausreicht oder ob das Tier erschossen werden muss. Diese Entscheidung wird situationsabhängig getroffen.

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