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Merz erhält nach Aussagen zur AfD auch aus Münster Kritik

Die CDU befindet sich nach den Aussagen von Friedrich Merz bezüglich der Afd im Streit.
Hausshooting im Konrad-Adenauer-Haus am 26.08.16 in Berlin. / Fotograf: Tobias Koch (www.tobiaskoch.net)

Merz und die AfD: Eine kontroverse Debatte

Friedrich Merz, der Vorsitzende der CDU, hat mit seinen Aussagen über eine mögliche Zusammenarbeit mit der AfD auf kommunaler Ebene eine Welle der Kritik und Empörung ausgelöst. Merz behauptet jedoch, dass seine Worte missverstanden wurden.

Nachdem er innerparteiliche Kritik für seine Kommentare zum Umgang mit der AfD auf kommunaler Ebene erhalten hatte, lehnte Merz eine Zusammenarbeit mit der AfD auf dieser Ebene ab. Er stellte klar, dass die CDU auch auf kommunaler Ebene nicht mit der AfD zusammenarbeiten wird.

Die Reaktion der Partei auf Merz‘ Aussagen

Merz‘ Aussagen stießen in seiner eigenen Partei auf heftige Kritik. Unter anderem Kai Wegner, der Regierende Bürgermeister von Berlin, äußerte sich auf Twitter und betonte, dass die CDU nicht mit einer Partei zusammenarbeiten kann, deren Geschäftsmodell auf Hass, Spaltung und Ausgrenzung basiert. Die AfD hingegen sieht Merz‘ Aussagen positiv und möchte eine zukünftige Zusammenarbeit mit der CDU ermöglichen.

Die Auswirkungen auf die politische Landschaft

Die Äußerungen von Merz haben auch in seinem Heimatverband Nordrhein-Westfalen für Klarstellungen und Distanzierungen gesorgt. Herbert Reul, der Innenminister von NRW, betonte, dass die CDU auf keiner Ebene mit der AfD zusammenarbeiten sollte. Er betonte, dass eine klare Linie gezogen werden muss.

Die Reaktion aus Münster

Ulrich Thoden, Fraktionssprecher der LINKEN im Stadtrat von Münster, bezeichnete Merz‘ Vorgehen als äußerst gefährlich. Er betonte, dass die AfD eine zutiefst rassistische und von Faschisten getragene Partei ist. Thoden forderte die CDU in Münster auf, sich von den Aussagen ihres Parteichefs zu distanzieren und deutlich zu machen, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD weder auf kommunaler Ebene noch sonst irgendwo akzeptabel ist.

Auch der langjährige Münsteraner Bundestagsabgeordnete und CDU-Politiker Ruprecht Polenz betonte, dass es keine Zusammenarbeit der CDU mit der AfD geben sollte. Der forderte, dass politische Konsequenzen folgen sollten, wenn gegen diesen Beschluss auf lokaler Ebene verstoßen wird. Er forderte auch Merz auf, dies unmissverständlich zu sagen.

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