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Münsteraner Sternstunde: Mit „Mertis“ den Geheimnissen des Merkurs auf der Spur

Die Münsteraner Raumfahrttechnologie "Mertis" begibt sich auf eine spannende Reise, um die Geheimnisse des Merkurs zu entschlüsseln. Begleite Harald Hiesinger und sein Team auf dieser bahnbrechenden Mission.
Bild von WikiImages auf Pixabay

Ein denkwürdiger Start ins Weltall

Am 20. Oktober 2018 erlebte Harald Hiesinger, ein Wissenschaftler aus Münster, einen der bedeutendsten Momente seiner Karriere. Er war Zeuge, als die Raumsonde „BepiColombo“ ihre Reise ins All startete. An Bord: Das von ihm entwickelte Instrument „Mertis“.

Was macht „Mertis“ so besonders?

„Mertis“ ist nicht irgendein Raumfahrtinstrument. Es handelt sich um ein hochpräzises Infrarot-Spektrometer, das in der Lage ist, die Temperatur des Merkurs zu messen und Einblicke in die Beschaffenheit seiner Oberfläche zu geben.

Der Merkur: Ein rätselhafter Planet

Der Merkur birgt viele Geheimnisse. Seine extremen Temperaturschwankungen und sein großer Kern sind nur einige der ungelösten Rätsel. Dank „Mertis“ könnten Wissenschaftler bald mehr über die Entstehung unseres Sonnensystems erfahren.

Die Reise der „BepiColombo“

Obwohl die Raumfahrt ihre Risiken birgt, zeigt sich Hiesinger optimistisch über den bisherigen Verlauf der Mission. Kleinere Herausforderungen, wie leichte Abweichungen in der Temperatur der Thermo-Schutzhülle, werden als überwindbar betrachtet.

Ein Meilenstein in der Planetenforschung

Für Hiesinger und sein Team könnte der 5. Dezember 2025 ein historischer Tag werden. An diesem Tag wird erwartet, dass „BepiColombo“ den Orbit des Merkurs erreicht und den Planeten für voraussichtlich zwei Jahre umkreist. Dies könnte eine Fülle von Daten liefern, die unser Verständnis des Merkurs und des gesamten Sonnensystems erweitern.