Suche
Close this search box.
Das Logo von Münster Aktuell
BannerCP

Münsters Mobilitätskrise: Der Kampf um einen besseren Busfahrplan

Münster's Stadtwerke stehen vor einem massiven Busfahrermangel, der das Angebot erheblich beeinträchtigt. Erfahren Sie mehr über die aktuellen Entwicklungen und zukünftigen Aussichten.
Bild von naeim a auf Pixabay

Busfahrermangel in Münster: Ein drängendes Problem

In Münster macht sich ein spürbares Defizit bemerkbar: Aktuell fehlen 30 Busfahrer, um den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) ordnungsgemäß zu bedienen. Diese Lücke im Fahrpersonal hat weitreichende Folgen für die Taktung und Zuverlässigkeit der Busverbindungen in der Stadt.

Ratssitzung: Ein Ringen um Lösungen

Während einer aktuellen Ratssitzung in Münster wurde das brennende Thema des Busfahrermangels erörtert. Verschiedene Ratsmitglieder brachten ihre Ansichten ein, wobei es vor allem darum ging, wer die besten Lösungen für das Problem präsentieren kann.

Verkehrspolitik und Staus: Hindernisse für Busfahrer

Andrea Blome von der GAL brachte eine interessante Perspektive ein: Die Attraktivität des Busfahrerberufs leide unter den häufigen Staus. Ihre Lösung: Um den Beruf attraktiver zu machen, sollten mehr Busspuren eingerichtet werden. Diese Meinung wurde auch von Martin Grewer von der Partei Volt unterstützt.

Die Lohnfrage: Zwischen Transferleistungen und fairer Bezahlung

Stefan Weber von der CDU und Matthias Glomb von der SPD beleuchteten die finanzielle Seite des Problems. Weber sprach das Lohnabstandsgebot an, während Glomb die Notwendigkeit einer angemessenen Bezahlung der Busfahrer betonte.

Carsten Peters von der GAL und Jörg Berens von der FDP brachten weitere wichtige Aspekte in die Debatte ein: die Abschaffung von Zeitarbeit und die Notwendigkeit einer dritten Finanzierungssäule für den Busverkehr.

Die Linke fordert Veränderung

Die Linke, vertreten durch Ulrich Thoden, kritisierte die aktuelle Situation des ÖPNV in Münster und forderte die Umsetzung der 2020 versprochenen Verkehrswende, die bisher nicht eingetreten ist.