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Nach tödlichem Vorfall auf dem Send beginnt der Prozess

Im Münsteraner Drogenprozess wurden zwei Angeklagte zu Bewährungsstrafen verurteilt, während ein dritter eine Haftstrafe erhielt.
Foto: Kelly Sikkema

Rückblick: Tragisches Ende des Send

Im März 2023 wurde die Freude der Besucher des Sends in Münster durch ein tragisches Ereignis überschattet. Ein 31-jähriger Mann wurde während des Festes tödlich verletzt, was zur vorzeitigen Beendigung des Sends führte. Nun beginnt der Prozess gegen den Angreifer auf dem Send.

Details zur Anklage

Ein halbes Jahr nach dem Vorfall steht der Prozess gegen den 21-jährigen Yevgeni A. kurz bevor. Ihm wird zur Last gelegt, im Zuge einer Auseinandersetzung einen Mann mit einem Messer angegriffen zu haben. Die Staatsanwaltschaft Münster hat Mitte Juli Anklage wegen Mordes erhoben, nachdem Untersuchungen ergaben, dass der tödliche Stich das Herz des Opfers durchdrungen hatte.

Die Ereignisse des Abends

Am besagten Abend soll es am Karussell „Shake“ zu einem Disput zwischen Yevgeni A. und dem 31-jährigen Opfer gekommen sein. Nach einer Reihe von Rempeleien soll Yevgeni A. zu Boden gegangen sein und in der Folge das Messer gezogen haben.

Nach der Tat

Nach dem Vorfall floh Yevgeni A., stellte sich jedoch wenige Tage später der Polizei. Interessanterweise erfolgte seine Selbststellung am selben Tag, an dem ein anderes, medial beachtetes Urteil in Münster gefällt wurde.

Der bevorstehende Prozess

Das Landgericht Münster hat den Prozessbeginn für den 22. September 2023 festgelegt. Es wird erwartet, dass das Verfahren nach sechs Verhandlungstagen abgeschlossen sein wird, wobei das Urteil für den 30. Oktober 2023 anberaumt ist.