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Münsters Polizeipräsidium im Chaos: Rechtsstreit, Bauverzögerungen und ein Millionenprojekt auf der Kippe

Die Fahndung nach ehemaligen RAF-Terroristen intensiviert sich durch ihre Verbindungen nach Ostwestfalen. Ein bevorstehender Aufruf in „Aktenzeichen XY ungelöst“ und eine Belohnung von 150.000 Euro sollen neue Hinweise liefern.
Foto: Fabian Holtappels

Der geplante Neubau und seine Herausforderungen

Der Neubau des Polizeipräsidiums in Münster sollte eigentlich bis 2025 abgeschlossen sein. Doch die Realität sieht anders aus. Die Umsetzung des millionenschweren Projekts hat sich zu einer komplizierten Angelegenheit entwickelt, bei der die Monate verstreichen, ohne dass die Bauarbeiten beginnen. Warum? Ein Gericht hat das letzte Wort.

Juristische Auseinandersetzungen und ihre Folgen

Der internationale Baukonzern Hochtief, der bei der Ausschreibung unterlegen war, hat rechtliche Schritte eingeleitet. Dies ist keine Seltenheit bei großen Bauprojekten, insbesondere wenn die Angebote eng beieinander liegen. Die Vergabekammer am Oberlandesgericht in Düsseldorf wird nun entscheiden, ob der Zuschlag für den Neubau des Polizeipräsidiums korrekt vergeben wurde.

Neubau Polizeipräsidium Münster: Komplexität des Projekts

Der Neubau eines Polizeipräsidiums ist ein komplexes und heikles Unterfangen, nicht zuletzt aufgrund der Sicherheitsanforderungen. Mit rund 25.000 Quadratmetern Nutzfläche ist die Dimension des Projekts enorm. Die Prüfung aller Angebotskriterien und die abschließende Entscheidung des Gerichts werden noch einige Wochen in Anspruch nehmen.

Die Auswirkungen auf die Polizei in Münster

Für die Polizei in Münster ist der Stillstand der Neubauplanungen frustrierend. Neben dem neuen Behördensitz wird auch ein Standort für eine Polizeiwache im nördlichen Stadtgebiet gesucht. Die Behörde hält sich jedoch mit Aussagen zum Stand des Projekts zurück, aus Sorge vor weiteren Verzögerungen durch den Rechtsstreit.

Neubau Polizeipräsidium Münster: Die Zukunft des Projekts

Das NRW-Innenministerium hat klargestellt, dass der Bau des neuen Polizeipräsidiums zeitlich nach hinten verschoben wird. Ein genauer Fertigstellungstermin wird nicht genannt, da er von der Entscheidung des Vergabesenats abhängt. Die Zukunft des Projekts liegt nun in den Händen der Richter am Oberlandesgericht.

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