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Neue Tarifstruktur für Städtische Bäder: Schwimmen wird teurer

Das Hallenbad Mitte
Bild von Hebi B. auf Pixabay

Umfassende Änderungen bei den städtischen Bädertarifen

Die Stadt hat das Südbad fertiggestellt und mit diesem Schritt eine neue Tarifordnung für die städtischen Bäder vorgestellt. Diese Änderungen, die ab 2024 gelten sollen, bedeuten insbesondere für regelmäßige Badbesucher wichtige Neuigkeiten.

Anpassung der Eintrittspreise und Abschaffung von Jahreskarten

Die neue Tarifordnung sieht eine Erhöhung der Eintrittspreise vor. Erwachsene zahlen demnach für eine Tageskarte 4,50 Euro, 50 Cent mehr als bisher. Auch ermäßigte Karten und Bonuskarten werden teurer. Ein bedeutender Schritt ist die geplante Abschaffung der Jahreskarten.

Änderungen bei Saisonkarten und Identifikation

Saisonkarten für die Nutzung der Freibäder bleiben erhalten, werden aber für Erwachsene um zehn Euro teurer und kosten künftig 100 Euro. Außerdem ist eine Änderung bei der Identifikation der Karteninhaber geplant: Statt eines Lichtbildes auf der Karte wird ein Personalausweis oder ein vergleichbares Dokument erforderlich sein.

Erhöhung der Gebühren für Schwimmkurse

Neben den Eintrittspreisen werden auch die Gebühren für Schwimmkurse angehoben. Diese Maßnahmen begründet die Verwaltung mit der hohen Inflationsrate und steigenden Energiepreisen.

Hintergrund der Tarifanpassungen

Die Verwaltung erwartet durch die Tarifanpassungen zusätzliche Einnahmen von rund 474.000 Euro, was zu einem Gesamteinkommen von etwa 2,345 Millionen Euro jährlich führen soll. Interessant ist, dass eine frühere Überlegung zur Neuordnung der Bädertarife aufgrund geplanter Übernahmen der Bäderverwaltung durch die Stadtwerke zurückgezogen worden war.