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Neue Verkehrsregelungen am Domplatz: Nicht alle Autofahrer halten sich daran

Bereite dich auf einen Tag voller Erkundungen, unvergesslicher Erlebnisse und authentischer westfälischer Gastfreundschaft vor. Hier sind einige Dinge, die Sie in Münster unbedingt gemacht haben sollten.
Foto: Tim Cichon

Domplatz Münster: Verstärkte Kontrollen und zahlreiche Knöllchen

Bereits vor sechs Wochen hat die Stadt sowohl die Pferdegasse, als auch den Domplatz für einen Großteil des Autoverkehrs gesperrt. Die neuen Regelungen scheinen jedoch nicht von allen Autofahrern beachtet zu werden. Seit dem Beginn der neuen Regelungen hat die Stadt 206 Strafzettel an Autofahrer vergeben, die trotz der Neuerungen auf den verbleibenden Parkplätzen am Domplatz Münster parkten. Das bringt die Gesamtzahl der in diesem Jahr vergebenen Knöllchen in diesem Bereich auf 608.

Ausnahmen von den Verkehrsbeschränkungen

Während der allgemeine Autoverkehr eingeschränkt ist, dürfen bestimmte Gruppen weiterhin den Domplatz und die Pferdegasse nutzen. Dazu gehören Radfahrer, Taxis, Lieferdienste und Handwerker mit speziellen Ausweisen. Auch Personen mit einem EU-Schwerbehindertenausweis oder einer orangefarbenen Parkerleichterung sind von den Beschränkungen ausgenommen.

Bewusstseinsbildung und Sanktionen durch die Stadt

Um die Öffentlichkeit auf die neuen Regelungen aufmerksam zu machen, hat die Stadt verschiedene Maßnahmen ergriffen, wie LED-Anzeigetafeln. Die ersten Tage nach Einführung der Regelung wurden lediglich Verwarnungen ohne Bußgeld ausgesprochen. Aber danach hat die Stadt begonnen, Strafzettel auszustellen.

Pläne zur Neugestaltung des Domplatzes

Im Zuge der veränderten Verkehrsführung plant die Stadt, den früheren Westfalenfleiß-Parkplatz am Domplatz neu zu gestalten. Zukünftig sollen dort Stadtmöbel zum Verweilen aufgestellt werden. Ein gemeinschaftlicher Planungsprozess für die weitere Umgestaltung des Platzes ist ebenfalls in Vorbereitung.