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Neue Wege in der Gesundheitsprävention: Das Bundesinstitut für Prävention und Aufklärung

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach plant die Gründung eines neuen Instituts zur Prävention und Aufklärung von Volkskrankheiten bis 2025.
Bild von Gerald Oswald auf Pixabay

Lauterbachs Vision für eine gesündere Zukunft

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach setzt sich für eine intensivere Prävention und bessere Information bei weit verbreiteten Krankheiten wie Krebs und Demenz ein. Er plant bis 2025 die Gründung eines „Bundesinstituts für Prävention und Aufklärung in der Medizin“, welches die bisherige Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung integrieren soll.

Deutschlands Gesundheitsausgaben im Vergleich

Obwohl Deutschland im europäischen Vergleich Spitzenreiter bei den Gesundheitsausgaben ist, liegt die Lebenserwartung nur im Mittelfeld. Lauterbach betont, dass der Fokus zu sehr auf der Behandlung bereits existierender Krankheiten liegt und nicht genug in die Vorbeugung investiert wird.

Ziele und Aufgaben des neuen Instituts

Das neu geplante Institut, kurz „Bipam“, soll sich vor allem auf die Prävention von nicht-ansteckenden Krankheiten konzentrieren. Lauterbach weist darauf hin, dass Krankheiten wie Krebs, Demenz und Herz-Kreislauf-Erkrankungen für den Großteil der Todesfälle in Deutschland verantwortlich sind. Das Bipam wird Strategien zur Vorbeugung entwickeln und eng mit den Gesundheitsämtern zusammenarbeiten, um diese umzusetzen.

Herausforderungen in der Gesundheitskommunikation

In Zeiten von „Fake News“ und einer Flut an unzuverlässigen Informationen ist eine klare und fundierte Gesundheitskommunikation unerlässlich. Das Bipam wird hier eine zentrale Rolle spielen und auf fundierte Daten und Analysen setzen.

Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut

Einige Abteilungen des RKI werden in das neue Institut integriert. Das RKI wird sich zukünftig stärker auf Infektionskrankheiten und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz spezialisieren. Das Bipam soll Anfang 2025 seine Arbeit aufnehmen, mit Hauptsitz in Berlin und einem weiteren Standort in Köln.