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Neustart für das Leezenflow-System in Münster: Grüne Welle für Radfahrer

Zu den beliebtesten Fahrradwegen und Fahrradstraßen in Münster gehört definitiv die Promenade! Leezenflow. Auch das Programm Fahrradnetz 2.0 in Münster soll umgesetzt werden.
Foto: Dekanat_FB10

Radfahrer in Münster können sich auf eine verbesserte Fahrt freuen. Das Leezenflow-System in Münster, das seit einigen Monaten außer Betrieb war, aktiviert die Stadt bald wieder und bringen dabei einige Neuerungen mit.

Technische Herausforderungen überwunden

Der Prototyp des Leezenflow-Systems, der seit Ende Mai nicht funktionierte, nimmt die Stadt nach Software-Problemen in der nächsten Woche wieder in Betrieb. Die Stadt hat bestätigt, dass sie gleichzeitig drei weitere Grüne-Welle-Assistenten aktiviert, um Radfahrern das Vorankommen zu erleichtern.

Wo werden die neuen Assistenten platziert?

Im Herzen von Münster wird die Stadt die neuen Grüne-Welle-Assistenten strategisch positionieren. Dabei sollen Radfahrer diese optimal nutzen können. Zwei dieser innovativen Geräte werden im Bereich des Hörstertors platziert, speziell am Abschnitt Promenade/Zwinger und am Bohlweg. Zusätzlich wird ein bereits installiertes Gerät an der Schillerstraße in Kürze aktiviert, um den Verkehrsfluss für Radfahrer weiter zu optimieren.

Wie funktioniert das Leezenflow-System Münster?

Das Leezenflow-System nutzt die fortschrittliche Vehicle-to-everything (V2X) Technologie, die ursprünglich für Busse, Rettungsfahrzeuge und Autos konzipiert wurde, um mit Ampeln und anderen Verkehrseinrichtungen zu kommunizieren. Erstmals wird diese Technologie mit dem Leezenflow für Radfahrer adaptiert. Stell dir vor, du fährst mit deinem Fahrrad auf eine Ampel zu und könntest genau wissen, wann sie umschaltet. Genau das ermöglicht der Grüne-Welle-Assistent Leezenflow. Durch eine digitale Anzeige, die mehrere Meter vor der nächsten Kreuzung platziert ist, können Radfahrer den Farbverlauf beobachten und so abschätzen, wie lange die aktuelle Ampelphase noch andauert. Dies ermöglicht es, die Geschwindigkeit individuell anzupassen, um im „Flow“ bei Grün durchzufahren. Das System ist direkt mit der Fahrradampel verbunden und passt den Farbverlauf dynamisch an. Dies bietet nicht nur ein komfortableres Fahrerlebnis, sondern kann auch dazu beitragen, Rotlichtverstöße zu reduzieren.

Was bringt der Neustart für Verbesserungen?

Das aktualisierte System berücksichtigt nun die Durchschnittsgeschwindigkeit des Radverkehrs. Wenn Radfahrer den Leezenflow bei Grün passieren, sollten sie auch die Ampel bei Grün erreichen. Eine neue Gelbphase gibt Hinweise darauf, ob man schneller fahren oder das Tempo drosseln sollte.

Daten für eine bessere Prognose

Um die Vorhersagegenauigkeit zu erhöhen, wurden Geschwindigkeitsdaten aus den Fahrradprojekten „Dein AppGrade“ und „Stadtradeln“ verwendet. Nach der Aktivierung der vier Geräte in der kommenden Woche plant die Stadt, sechs weitere zu installieren.