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Ökologische Stabilisierung des Aasees in Münster: Ein Fünf-Jahres-Plan

Am Aasee gibt es viel zu erleben. Der Bootsverleih Overschmidt bietet viele verschiedene Boote an.
Foto: Pixabay, hpgruesen

Rückblick auf das Fischsterben von 2018

Im Sommer 2018 ereignete sich im Aasee in Münster ein dramatisches Fischsterben, bei dem rund 80% der Fische aufgrund von Sauerstoffmangel starben. Die Stadt Münster hat daraufhin zusammen mit Experten die „Resilienzstrategie Aasee“ entwickelt, um das Gewässer widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse zu machen.

Von Hochwasserschutz zu Ökologie

Der Aasee, ursprünglich als Hochwasserschutzbecken konzipiert, hatte in der Vergangenheit mit ökologischen Problemen zu kämpfen. Die Maßnahmen aus dem Handlungskonzept zielen darauf ab, das Ökosystem zu stabilisieren und nachhaltig zu verbessern.

Naturnahe Ufergestaltung

Die Stadt Münster hat Maßnahmen ergriffen, um die Uferbereiche naturnäher zu gestalten. Dazu gehören die Entnahme von Steinen, die Schaffung von Flachwasserzonen und der Schutz von Jungpflanzen.

Steigerung der Raubfischpopulation

Um das Gleichgewicht im Aasee zu erhalten, wird die Raubfischpopulation gezielt gesteigert. Der Angelverein „Frühauf“ hat dazu Raubfische eingesetzt und künstliche Laichnester für Hechte und Zander geschaffen.

Sauerstoffzufuhr am Seeboden

Die Stadt Münster hat Maßnahmen ergriffen, um den Sauerstoffgehalt am Seeboden zu erhöhen. Dazu gehört die Entschlammung des Zookanals und die Versorgung der Sedimente mit Luftsauerstoff.

Zukünftige Projekte

Zukünftige Projekte umfassen die Positionierung von schwimmenden Röhricht-Inseln im Aasee und die Untersuchung von Möglichkeiten zur Reduzierung der Nährstoffe, die durch Ausscheidungen von Gänsen in den See gelangen.

Fazit

Die umgesetzten und geplanten Maßnahmen zur ökologischen Stabilisierung des Aasees in Münster zeigen den Willen der Stadt, das Gewässer als lebendigen und nachhaltigen Lebensraum zu erhalten und zu fördern.

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