Suche
Close this search box.
Das Logo von Münster Aktuell
BannerCP

Polizeieinsatz in Delbrück endet tragisch: Mann nach Messerangriff erschossen

Überfall Die Polizei am Servatiiplatz in Münster.
Foto: Markus Spiske

Vorfall in Delbrück: Polizist setzt Dienstwaffe ein

In Delbrück kam es am Mittwochabend zu einem dramatischen Polizeieinsatz, bei dem ein 30-jähriger Mann durch einen Polizeibeamten erschossen wurde. Laut Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft soll der Mann mit einem Messer auf die Einsatzkräfte zugegangen sein, nachdem er sich in einem auffälligen psychischen Zustand befand.

Details zum Vorfall: Schussabgabe als Notwehr?

Ein 27-jähriger Polizist reagierte auf die Bedrohung, indem er den Angreifer mit einem Schuss in den Kopf stoppte. Dieser Schuss erwies sich als tödlich. Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat, wie in solchen Situationen üblich, Untersuchungen wegen Totschlags eingeleitet. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Schussabgabe als Notwehrhandlung gerechtfertigt sein könnte.

Suche nach dem Mann: Suizidabsichten bekannt

Bereits am Mittag wurde intensiv nach dem Mann gesucht, sogar mit Unterstützung aus der Luft durch den Polizeihubschrauber „Hummel“. Der Grund: Er hatte Suizidabsichten geäußert und drohte, sich selbst mit einem Messer zu verletzen. Trotz intensiver Suche konnte er zunächst nicht gefunden werden.

Konfrontation an der Westenholzer Straße

Gegen 18 Uhr wurde der Mann schließlich an der Westenholzer Straße in Delbrück gesichtet. Bei der Konfrontation mit den Polizisten zog er ein Küchenmesser und ging auf die Beamten los, was zu dem tragischen Ausgang führte.

Bodycams nicht aktiv und geplante Obduktion

Interessanterweise waren die Bodycams der Polizisten zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht aktiviert. Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat eine Obduktion des Verstorbenen angeordnet, die am Donnerstag durchgeführt werden sollte.