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Priester nach Kritik an AfD unter Beschuss: Bistum Münster solidarisiert sich

Eine Person wählt die AfD.
Photo by Mika Baumeister on Unsplash

Kritische Äußerungen in der Sonntagspredigt

Ein katholischer Priester aus Rheine, Thomas Hüwe, hat nach kritischen Bemerkungen über die AfD während einer Sonntagspredigt Anfeindungen erlebt. „Es ist entmutigend, die Intensität der negativen Reaktionen zu sehen“, äußerte sich Hüwe gegenüber dem Online-Portal „kirche-und-leben.de“.

AfD im Aufwind

Die Popularität der AfD wächst weiterhin. Aktuelle Umfragen zeigen, dass die Partei, wenn heute Wahlen wären, die zweitstärkste Fraktion im Bundestag stellen würde.

Konfrontation während des Gottesdienstes

Während seiner Predigt in der Kirche Sankt Johannes der Täufer sprach Hüwe über die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und den Mangel an Respekt und Achtsamkeit. Dies, so Hüwe, käme Parteien wie der AfD zugute. Ein Anwesender, offenbar ein Unterstützer der AfD, widersprach dem Priester, was zu einer kurzen, aber intensiven Diskussion führte.

Reaktionen und Unterstützung

Die AfD Münster bezeichnete Hüwes Äußerungen als „Hetze“. Hüwe betonte jedoch die Wichtigkeit von Respekt und Inklusion und lehnte jede Form von Ausgrenzung ab. Das Bistum Münster stellte sich hinter den Priester und betonte, dass die Botschaft Jesu Christi politische Auswirkungen habe und nicht neutral sei.