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Protestzug und Warnstreik am UKM

Entdecke die Hintergründe der Streikbewegung im Gesundheitswesen. Die Mitarbeiter der Unikliniken fordern gerechte Bezahlung und setzen sich für bessere Arbeitsbedingungen ein. Streik Uniklinikum Münster
Foto: Markus Spiske

Zwei Tage Warnstreik am Universitätsklinikum Münster

In Münster erlebte das Universitätsklinikum einen zweitägigen Warnstreik, der die Verfügbarkeit von Hunderten von Betten auf verschiedenen Stationen beeinträchtigte. Am Freitag eskalierte die Situation, als Streikende ihre Forderungen lautstark in die Innenstadt trugen. Unterstützung erhielten sie dabei von weiteren Demonstranten.

Die Forderungen der Streikenden: Mehr als nur eine Lohnerhöhung

Nach einem 77-tägigen Ausstand im Vorjahr für Arbeitsentlastung, geht es diesmal um eine gerechte Bezahlung. Die Streikenden, darunter Auszubildende machen deutlich, dass es um mehr als nur Gehalt geht – es geht um die Anerkennung ihrer essenziellen Arbeit.

Solidarität über Branchengrenzen hinweg

Neben den Streikenden des Universitätsklinikums schlossen sich auch Mitarbeiter des Groß- und Einzelhandels dem Protestzug an. Diese kämpfen seit Monaten für eine Anhebung ihres Stundenlohns um 2,50 Euro. Die Kundgebung auf dem Stubengassenplatz war ein eindrucksvolles Zeichen der Solidarität zwischen verschiedenen Berufsgruppen.

Die Auswirkungen des Warnstreiks: Bettenmangel und Notdienste

Der Warnstreik führte zu einem spürbaren Bettenmangel am Universitätsklinikum. Am Donnerstag waren etwa 300 Betten, am Freitag rund 200 Betten nicht belegt. Trotz des Streiks wurde jedoch der Notdienst aufrechterhalten, um die Patientenversorgung zu gewährleisten.