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Putin und die Drohung mit Streubomben gegen die Ukraine: Was steckt dahinter?

Ein Bild von Wladimir Putin.
Bild von Дмитрий Осипенко auf Pixabay

Putin droht mit Einsatz von Streubomben im Ukraine-Konflikt

Russlands Präsident Wladimir Putin hat eine mögliche Eskalation im Krieg gegen die Ukraine angedeutet, indem er den Einsatz von Streubomben in Betracht zieht, sollte die Ukraine diese Art von Munition verwenden, die von den USA geliefert wurde.

Putin: Streubomben als Reaktion auf Provokationen

Putin betonte gegenüber dem russischen Staatsfernsehen, dass Russland über ausreichende Reserven verschiedener Arten von Streumunition verfügt. Er fügte hinzu, dass Russland diese international geächtete Munition nicht einsetzen möchte, aber das Recht auf entsprechende Reaktionen behält, wenn sie gegen Russland eingesetzt wird.

Vorwürfe gegen Russland: Hat Putin bereits Streubomben eingesetzt?

Es gibt Vorwürfe von Menschenrechtsaktivisten, dass sowohl die russischen als auch die ukrainischen Streitkräfte in der Vergangenheit bereits Streubomben eingesetzt haben. Putin bestreitet jedoch, dass Russland sie bisher eingesetzt hat.

Die Rolle der USA: Lieferung von Streumunition an die Ukraine

Putin kritisierte die USA dafür, die umstrittene Streumunition bereitzustellen, da der Westen angeblich nicht mehr in der Lage ist, die Ukraine mit ausreichenden konventionellen Mitteln zu versorgen.

Was sind Streubomben und warum sind sie umstritten?

Streubomben, die über dem Boden explodieren und Geschosse über größere Flächen verteilen, gelten aufgrund ihrer langfristigen Gefahr für Zivilisten als geächtet. Trotz eines internationalen Abkommens, das von 111 Ländern unterzeichnet wurde, haben weder die USA, die Ukraine noch Russland das Abkommen zur Ächtung von Streumunition unterzeichnet.

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