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Reinigungsaktionen im Bahnhofsviertel: Was passiert mit den Fahrrädern?

Der Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn im Dezember bringt eine Aufstockung des Angebots im Fernverkehr, insbesondere zwischen Berlin und NRW sowie Berlin und München. Trotz der Verbesserungen müssen sich Fahrgäste auf höhere Preise und anhaltende Unzuverlässigkeit im Fernverkehr einstellen.

Reinigungsmaßnahmen im Fokus

In den nächsten Wochen wird das Bahnhofsviertel in einigen Bereichen auf Vordermann gebracht. Besonders im Blickpunkt: Fahrräder, die den Reinigungsarbeiten im Weg stehen. Wenn du dein Rad an der Windthorststraße zwischen Berliner Platz und Achtermannstraße geparkt hast, solltest du es bis zum nächsten Donnerstag wegholen. Denn die Stadt möchte den Rückbau eines Baugerüsts nutzen, um den Bereich von Müll und Laub zu befreien. Aber das ist nur der Anfang. Weitere Säuberungsaktionen sind am Hamburger Tunnel/Berliner Platz und bei den Fahrradabstellplätzen vor der Radstation vorgesehen.

Was passiert mit den Fahrrädern?

Sollte dein Fahrrad den Reinigungsarbeiten im Wege stehen, wird es von der Stadt in die Fundfahrradstation verlegt. Ein interessanter Fakt: Die Station ist bereits zu 75 Prozent ausgelastet. Und es gibt Neuerungen: Laut dem aktualisierten Konzept des Ordnungsamtes werden Fahrräder dort nicht mehr für sechs Monate, sondern nur noch für drei Monate gelagert. Danach werden sie entweder versteigert oder entsorgt.

Lösungen gegen die Fahrradflut

Die Stadt ist aktiv auf der Suche nach Lösungen, um die wachsende Anzahl von Fahrrädern in bestimmten Stadtteilen zu regulieren. Aktuelle Gespräche mit der WBI könnten bald zu einer neuen Fahrradabstellmöglichkeit in der unteren Etage des Parkhauses am Bremer Platz führen. Außerdem wird der Fahrradkontrolldienst in Kürze mit einem eigenen Fahrzeug ausgestattet, um schneller und flexibler auf Herausforderungen mit falsch geparkten Rädern reagieren zu können.