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Rückgang im Onlinehandel: Inflation und Konsumzurückhaltung als Hauptgründe

Der Onlinehandel in Deutschland erlebt einen deutlichen Umsatzrückgang im dritten Quartal 2023. Inflation und Konsumzurückhaltung sind die Hauptgründe für diese Entwicklung, wobei einige Produktkategorien besonders betroffen sind.
Bild von Adrian auf Pixabay

Umsatzeinbruch im dritten Quartal

Der Onlinehandel in Deutschland spürt die Auswirkungen der Inflation und der Konsumzurückhaltung. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete das dritte Quartal einen Umsatzrückgang von 13,9 Prozent, was einem Wert von etwa 17 Milliarden € entspricht. Interessanterweise liegen diese Zahlen sogar unter denen des Jahres 2019, bevor die Pandemie begann.

Pandemie-Boom trifft auf wirtschaftliche Herausforderungen

Während der Pandemie erlebte der Onlinehandel einen beispiellosen Aufschwung, da viele Menschen zu Hause blieben und vermehrt online einkauften. Doch die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen lassen den Sektor nicht unberührt, wie Martin Groß-Albenhausen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BEVH, betont.

Besonders betroffene Kategorien im Onlinehandel

Einige Produktkategorien verzeichneten im dritten Quartal besonders starke Rückgänge. Dazu gehören Unterhaltungsartikel mit einem Minus von 18,9 Prozent und Bekleidung mit einem Rückgang von 17,5 Prozent. Aber auch alltägliche Produkte wie Drogerieartikel und Lebensmittel erlebten deutliche Umsatzeinbußen.

Zukunftsaussichten für den Onlinehandel

Die aktuellen Umfrageergebnisse des BEVH deuten darauf hin, dass die Verbraucher in den kommenden Monaten vorsichtiger online einkaufen werden. Nur eine kleine Minderheit plant, ihre Online-Ausgaben zu erhöhen, während ein signifikanter Anteil sogar Kürzungen plant.