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Sahra Wagenknecht plant eigene Parteigründung

Die ehemalige Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht beabsichtigt, eine eigene Partei zu gründen. Erfahre hier alles über ihre Pläne und den Hintergrund.
Foto: jürgen Scheffler auf Pixabay

Ehemalige Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht schlägt einen neuen Weg in ihrer politischen Laufbahn ein und plant, eine eigene Partei ins Leben zu rufen.

Montag als offizieller Startschuss

Nach vertraulichen Quellen, die dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ nahestehen, wird Wagenknecht ihre Pläne zur Parteigründung am kommenden Montag offiziell bekannt geben. Zu diesem Thema hat sich ihr Büro bisher nicht geäußert.

Überlegungen und Hintergründe

Schon in den letzten Monaten brodelte die Gerüchteküche um Wagenknechts politische Zukunft. Sie und enge Mitstreiter aus ihrer Fraktion diskutierten über den Gedanken einer neuen Parteigründung. Diese Überlegungen sind nicht neu – Wagenknecht hatte bereits öffentlich über solch einen Schritt nachgedacht.

Neues Bündnis: „BSW – Für Vernunft und Gerechtigkeit“

Laut „Spiegel“ wird die Partei den Namen „BSW – Für Vernunft und Gerechtigkeit“ tragen. „BSW“ steht nicht nur für das Bündnis, sondern auch für „Bündnis Sahra Wagenknecht“. Am Montag wird Wagenknecht zudem einen ersten Blick auf das Parteiprogramm gewähren. Schon in vergangenen Interviews ließ sie durchblicken, dass sie sich für die Regulierung großer Unternehmensmächte und für eine kontrollierte Migration ausspricht.

Wähler im Visier

Experten glauben, dass Wagenknecht mit ihrer Partei spezielle Wählergruppen, sowohl aus dem rechten als auch aus dem linken Spektrum, ansprechen könnte. Es ist zu erwarten, dass ihre Partei bei den Europawahlen 2024 erstmals an den Start geht.

Lernen aus vergangenen Fehlern

Wagenknecht hatte bereits 2018 die Bewegung „Aufstehen“ gegründet. Diese Bewegung konnte sich jedoch nicht etablieren. In einem Interview gab sie zu, dass sie den Start damals nicht ausreichend geplant hatte. Sie betonte, dass die Gründung einer Partei Teamarbeit erfordert und sie diesmal besser vorbereitet sei.