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Drei Ferkel ertränkt: Der erschütternde Vorfall in Rheda-Wiedenbrück

Ein Blick auf den erschütternden Vorfall in einem Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück, bei dem Amtstierärzte in eine schwere Tierschutzkontroverse verwickelt waren.
Bild von Pexels auf Pixabay

In Rheda-Wiedenbrück wurde ein Vorfall bekannt, der die Öffentlichkeit und Tierschützer gleichermaßen erschütterte: Ein Amtstierarzt soll dabei zugesehen haben, wie ein Kollege drei Ferkel ertränkte. Dieses Vorgehen steht im klaren Widerspruch zu den vorgeschriebenen und ethisch akzeptierten Methoden der Tierbetäubung und -tötung.

Die Rolle der Amtstierärzte

Amtstierärzte tragen eine besondere Verantwortung. Sie sollen die Einhaltung des Tierschutzes und anderer Vorschriften in Schlachthöfen überwachen. Doch in diesem speziellen Fall scheint genau das Gegenteil passiert zu sein.

Die Hintergründe des Vorfalls

Bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück werden täglich etwa 20.000 Schweine angeliefert. Es ist selten, dass eine Sau während des Transports Ferkel zur Welt bringt. Doch genau das geschah: Eine Sau gebar sieben Ferkel, von denen drei tot waren. Anstatt die verbleibenden vier Ferkel ordnungsgemäß zu betäuben, entschied sich ein Amtstierarzt für eine drastische und inakzeptable Methode. Er ertränkte die drei Ferkel.

Nachdem der Vorfall durch eine Überwachungskamera dokumentiert wurde, reagierte der Kreis Gütersloh umgehend: Die beteiligten Veterinäre wurden fristlos entlassen. Der Tierschutzbeauftragte des Schlachthofs spielte hierbei eine entscheidende Rolle, indem er den Kreis informierte und die Videoaufnahmen bereitstellte.

Die rechtlichen Auseinandersetzungen

Einer der Tierärzte akzeptierte seine Kündigung, der andere jedoch ging vor Gericht. Das Arbeitsgericht Bielefeld sah zunächst keinen Grund für eine Kündigung, doch der Kreis Gütersloh legte Berufung ein. Das Landesarbeitsgericht in Hamm wird den Fall nun weiterverfolgen und eine endgültige Entscheidung treffen.

Dieser Vorfall zeigt deutlich, wie wichtig es ist, ständig über den Tierschutz und die Ethik im Umgang mit Tieren zu reflektieren. Es ist unerlässlich, dass solche Vorfälle aufgedeckt werden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.