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Überbelegung an der Uni Münster: Zulassungspanne führt zu Engpässen in Hörsälen

Eine Zulassungspanne an der Universität Münster führt zu einer Überbelegung in einigen Studiengängen. Besonders BWL und Jura könnten im kommenden Wintersemester betroffen sein.
Foto: WOKANDAPIX auf Pixabay

Unerwartete Zulassungen: Engpässe in ausgewählten Studiengängen

Durch eine Panne im Zulassungsverfahren wurden an der Universität Münster rund 1450 Studierende mehr zugelassen als geplant. Besonders die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Rechtswissenschaften (Jura) könnten im kommenden Wintersemester von einer Überbelegung betroffen sein. Während in einigen Hörsälen die Sitzplätze knapp werden könnten, dürfte die Überbelegung in anderen Studiengängen weniger ins Gewicht fallen.

Spitzenreiter BWL und Jura: Hohe zusätzliche Anmeldungen

Die Betriebswirtschaftslehre verzeichnet mit rund 430 zusätzlichen Anmeldungen den größten Anstieg, gefolgt von den Rechtswissenschaften mit etwa 280 ungeplanten Zusatzstudenten. Diese unerwartete Zunahme könnte die Kapazitäten der Hörsäle, insbesondere des Audimax, stark beanspruchen.

Relative Überbelegung: 19 Studiengänge betroffen

Nicht nur die absolute Zahl der zusätzlich zugelassenen Studienanfänger ist von Bedeutung, sondern auch die relative Überbelegung eines Studiengangs. Soziologie, Wirtschaft und Recht sind mit einer Überbelegung von etwa 240 Prozent bzw. 220 Prozent des Sollwerts am stärksten betroffen.

Suche nach Fehlerursache und organisatorische Herausforderungen

Die Universität Münster, in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und der Stiftung für Hochschulzulassung, untersucht derzeit die Ursachen der Panne. Die Überbelegung stellt die Universität vor organisatorische und logistische Herausforderungen, da einmal verschickte Zulassungen nicht widerrufen werden können.

Neue Herausforderungen für Erstsemester

Die Situation könnte auch für die neuen Erstsemester Schwierigkeiten mit sich bringen, insbesondere bei der Suche nach Wohnraum. Trotz der Herausforderungen bietet die Überbelegung auch einen scherzhaften Trost: Die Heizkosten für die prall gefüllten Hörsäle dürften im Wintersemester überschaubar bleiben.