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Überflutungsgefahr in Münster-Nienberge: Feuerwehreinsatz verhindert Katastrophe

Die Feuerwehr Münster konnte Entwarnung nahe Hauptbahnhof geben.
Foto: Ralph

Erinnerungen an die Regenkatastrophe von 2014

Am Sonntagnachmittag wurde das Baugebiet Waltruper Weg in Münster-Nienberge von heftigem Starkregen heimgesucht. Die Situation erinnerte an die verheerende Regenkatastrophe im Jahr 2014, als das Gebiet überflutet wurde. Diesmal drohte das nach der Katastrophe angelegte Regenrückhaltebecken überzulaufen.

Zwischenüberschrift: Einsatz von 60 Feuerwehrleuten

Um das Überlaufen des Beckens zu verhindern, waren rund 60 Feuerwehrleute im Einsatz. Mit 13 großen Pumpen arbeiteten die Mitglieder von sechs Löschzügen daran, das randvoll gelaufene Becken abzupumpen. Der Einsatz zog sich bis in die späten Abendstunden hin, und die Feuerwehr rechnete mit einem stundenlangen Einsatz, da der Regen bis 22 Uhr andauern sollte.

Keine Evakuierung notwendig

Glücklicherweise mussten die Häuser im Wohngebiet Waltruper Weg nicht evakuiert werden. Beim Extremregen 2014 war die neue Siedlung Opfer der Wassermassen geworden, aber diesmal konnten die Einsatzkräfte die Lage unter Kontrolle bringen.

Weitere Beeinträchtigungen im Stadtgebiet

Parallel dazu standen mehrere Keller im Stadtgebiet unter Wasser, und es gab Behinderungen auf einigen Straßen in Münster, insbesondere an der Brückenunterführung am Kappenberger Damm und auf der Trauttmansdorffstraße in Höhe Hammer Straße.

Der schnelle und effektive Einsatz der Feuerwehr hat eine erneute Überflutungskatastrophe in Münster-Nienberge verhindert. Die Ereignisse unterstreichen die Bedeutung von Hochwasserschutzmaßnahmen und die Notwendigkeit, auf extreme Wetterereignisse vorbereitet zu sein.

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