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Unerwartete Zunahme der Studienplätze in Münster: Was steckt dahinter?

Der Hauptsitz der Universität Münster ist das Schloss. Uni Münster Hochschultag 2023
Schloss

Das Rätsel um die zusätzlichen Studienplätze

In Münster wurden kürzlich rund 1500 Studienplätze mehr vergeben als ursprünglich geplant. Dieses unerwartete Phänomen beschäftigt insbesondere die Universität Münster, die fast 1450 zusätzliche Erstsemester verzeichnet, und die in Dortmund ansässige Stiftung für Hochschulzulassung (SfH), die das Vergabeverfahren unterstützt.

Das IT-System der Stiftung für Hochschulzulassung

Die SfH bietet ein IT-System an, in dem Hochschulen ihre Studiengänge und verfügbaren Studienplätze eintragen können. Historische Daten aus früheren Verfahren helfen den Hochschulen, die gewünschte Anzahl von Zulassungsangeboten festzulegen.

Die Praxis der Überzulassung

Es ist seit Jahren üblich, dass Hochschulen mehr Bewerber zulassen, als tatsächlich Plätze vorhanden sind. Dies geschieht in der Erwartung, dass nicht alle zugelassenen Bewerber sich tatsächlich einschreiben werden.

Suche nach den Ursachen

Alle Beteiligten sind bestrebt, die Gründe für die unerwartete Zunahme der Einschreibungen dieses Jahres zu ermitteln. Die Universität Münster steht in engem Kontakt mit der SfH, um sicherzustellen, dass sich solch ein Vorfall in Zukunft nicht wiederholt.

Keine technische Panne

Die SfH hat klargestellt, dass es keine technischen Probleme mit ihrem System gab. Die Universität Münster nutzt das Dialogorientierte Service-Verfahren der Stiftung für 60 ihrer Studiengänge, und in 19 dieser Studiengänge wurden erhöhte Einschreibungszahlen festgestellt.

Folgen für die Studierenden

Die gute Nachricht für die Studierenden ist, dass einmal erteilte Zulassungsbescheide bestehen bleiben. Um der erhöhten Anzahl von Erstsemestern gerecht zu werden, plant die Universität Münster, zusätzliche Lehrveranstaltungen und mehr Personal bereitzustellen.