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Ungedeckter Bedarf an Kita-Personal: FDP schlägt vor, Deutschkenntnisse nicht zu priorisieren

Die Krise bei der Besetzung von Kita-Stellen erreicht neue Höhen. Angesichts dieser beängstigenden Situation schlägt die FDP vor, dass Erzieher nicht perfekt Deutsch sprechen müssen.
Quelle: Unsplash, Markus Spiske

Die dramatische Situation im Bereich der Kita-Betreuung hat die FDP veranlasst, innovative Lösungen vorzuschlagen. Eine davon ist die Möglichkeit, Erzieher einzustellen, deren Deutschkenntnisse noch nicht dem erforderlichen Niveau entsprechen.

Im Bundestag hat die FDP die Anstellung von Erziehern ins Spiel gebracht, die das geforderte deutsche Sprachniveau noch nicht erreicht haben. Sie schlägt vor, dass diese Erzieher ihre Deutschkenntnisse parallel zu ihrer Arbeit verbessern könnten.

Defizit an Kitaplätzen: Ein alarmierendes Problem

Die Situation mit den fehlenden Kitaplätzen ist besorgniserregend. Ein Medienbericht weist auf einen Mangel von 378.000 Kitaplätzen hin, obwohl ein Rechtsanspruch auf Kita-Betreuung besteht. Ein entscheidender Faktor hierbei sind die jährlichen Kosten von annähernd 50 Milliarden Euro.

Die FDP sieht in der anhaltenden Einwanderung nach Deutschland eine mögliche Lösung für dieses Problem. Sie schlägt vor, zugewanderte Fachkräfte, die über notwendige Qualifikationen verfügen, jedoch noch nicht ausreichend Deutsch sprechen, befristet in Einrichtungen zu beschäftigen, die Kinder in ihrer Muttersprache betreuen.

Ungleichheit bei der Kita-Zuteilung

Eine Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zeigt auf, dass Kinder aus ärmeren Familien und aus Haushalten, in denen nicht Deutsch gesprochen wird, seltener einen Kitaplatz erhalten. Laut dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist für bestimmte Berufe, wie den des Erziehers, in vielen Bundesländern ein fortgeschrittenes Sprachniveau (Niveaustufe C1) erforderlich.

In ihrem Positionspapier betont die FDP jedoch die Notwendigkeit von mehr Flexibilität, um dringend benötigte Fachkräfte in das System zu integrieren. Sie fordert, dass Qualifikationen von zugewanderten Fachkräften einfacher, unbürokratischer und schneller anerkannt werden sollten, möglichst innerhalb von 60 Tagen.

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