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Unzufriedene Apotheker in Münster: Drohen neue Lieferengpässe?

Die Apotheker in Münster zeigen erneut ihre Unzufriedenheit durch Proteste, da die Situation seit Juni unverändert bleibt. Sie fordern Lösungen für Lieferengpässe und eine bessere Vergütung.
Foto: Serdar Ablak auf Pixabay

Erneute Schließungen als Zeichen des Protests

Die Apotheker in Münster haben ihre Unzufriedenheit erneut zum Ausdruck gebracht, indem viele Apotheken am Donnerstag zwischen 13 und 16 Uhr geschlossen blieben. Trotz der Schließungen sorgten Notdienst-Apotheken für die reguläre Versorgung der Bevölkerung.

Apothekertag in Düsseldorf: Ein Forum für Forderungen

Einige Apothekeninhaber reisten zum Apothekertag nach Düsseldorf oder ermöglichten ihren Teams, die Veranstaltung per Livestream zu verfolgen. Gesundheitsminister Lauterbach adressierte in einer Videobotschaft die Anliegen der Apotheker, doch die erhofften Lösungen blieben aus.

Unveränderte Situation: Lieferengpässe weiterhin ein Problem

Trotz der vergangenen Proteste im Juni hat sich die Situation nicht verbessert. Mit der bevorstehenden Erkältungssaison gibt es immer noch keine effektive Lösung für die Handhabung von Lieferengpässen, die die Verfügbarkeit von essentiellen Medikamenten beeinträchtigen.

Finanzielle Herausforderungen: Apothekenvergütung und Fachkräftemangel

Die finanzielle Lage vieler Apotheken ist prekär, da die Apothekenvergütung seit 20 Jahren nur einmal erhöht wurde. Der Fachkräftemangel verschärft die Situation weiter, da konkurrenzfähige Gehälter kaum noch möglich sind.

Ernüchterung und zukünftige Proteste: Der Ruf nach Veränderung wird lauter

Die Enttäuschung nach der Rede von Lauterbach beim Deutschen Apothekertag war groß, da klare Lösungen für die Lieferengpässe und die Stabilisierung des Apothekennetzes ausblieben. Die Apotheker in Münster haben bereits weitere Proteste für November angekündigt, um ihre Forderungen erneut zu unterstreichen.