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Urteil im Münsterland: Haftstrafen für Einbruchsserie

Erfahre mehr über das Urteil im Münsterland, bei dem vier Einbrecher für über 30 Einbrüche verurteilt wurden.
Foto: Daniel Bone

Schwere der Verbrechen führt zu hohen Strafen

Das Landgericht verhängte Haftstrafen für vier Männer, die für mehr als 30 Einbrüche im Münsterland verantwortlich waren. Die Schwere ihrer Taten führte zu einer hohen Strafzumessung.

Vorgehensweise der Täter

Die Einbrecher konzentrierten sich auf Mittelklassehäuser ohne Alarmanlagen. Sie handelten tagsüber und wählten sorgfältig ihre Ziele aus, um unentdeckt zu bleiben.

Einzelheiten zu den Verurteilten

Slobodan J.: Geständnis führt zu milderer Strafe

Slobodan J., 27 Jahre alt, gestand seine Beteiligung an fünf Einbrüchen. Aufgrund seines Geständnisses und Vorstrafen wurde er zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.

Rogerio D.: Schwere der Taten beeinflusst Strafmaß

Rogerio D., ebenfalls 27, war an 22 Einbrüchen beteiligt. Seine persönliche Situation und sein Geständnis führten zu einer sechseinhalbjährigen Haftstrafe, ergänzt durch eine Drogenentzugstherapie.

Weitere Verurteilungen

Slavko J.: Längste Liste an Verbrechen

Slavko J., verantwortlich für 25 Einbrüche und eine gewalttätige Flucht, erhielt die höchste Strafe: siebeneinhalb Jahre Gefängnis.

Jovan M.: Haft trotz Drogenabhängigkeit

Der 23-jährige Jovan M., der an 16 Einbrüchen beteiligt war und an Drogenabhängigkeit leidet, wurde zu sechseinhalb Jahren Haft und einer anschließenden Therapie verurteilt.

Urteilsbegründung des Gerichts

Der Vorsitzende Richter erklärte, dass die planvolle und professionelle Vorgehensweise der Täter sowie ihre Vorstrafen zu den hohen Strafen führten.

Positiv für die Angeklagten wirkte sich aus, dass sie keine Gewalt anwendeten oder Menschen bedrohten, was vom Richter hervorgehoben wurde.