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Vorfall am Domplatz: Israelische Flagge entwendet und zerstört

Vor kurzem wurde die israelische Flagge am Domplatz Münster gestohlen und zerstört. Die Bezirksregierung reagiert und betont ihre Solidarität mit Israel.
Foto: Carlos / Saigon - Vietnam auf Pixabay

In der Nacht zu Montag zerstörten mehrere Unbekannte die israelische Flagge am Gebäude der Bezirksregierung Münster. Der Nahost-Konflikt und die antisemitischen Ausfälle erreichen damit auch Münster.

Unbekannte entfernen Fahnenmast und zerstören Flagge

In den frühen Stunden eines Montagmorgens bemerkten Passanten eine ungewöhnliche Szene am Domplatz. Ein oder mehrere bisher unbekannte Personen hatten einen Fahnenmast vor dem Sitz der Bezirksregierung gelöst. Dieser Mast trug zuvor die israelische Staatsflagge. Nachdem sie den Mast entfernt hatten, wurde die israelische Flagge gestohlen und in drei Stücke gerissen. Dieses zerstörte Symbol fand eine Polizeieinheit etwa 200 Meter vom ursprünglichen Ort entfernt.

Busverkehr durch Vandalismus gestört

Der entfernte Fahnenmast wurde mitten auf der Straße abgelegt, was den Busverkehr am Domplatz beeinträchtigte.

Bezirksregierung zeigt Haltung

Die Bezirksregierung Münster reagierte schnell auf den Vorfall und verkündete, dass sie die beschädigte Flagge umgehend ersetzen werde. Andreas Bothe, der Regierungspräsident, betonte die Haltung der Regierung von Nordrhein-Westfalen gegenüber solchen Taten. Er bekräftigte die Unterstützung des Landes für das jüdische Leben in Nordrhein-Westfalen und das israelische Volk. Jede Art von Hass gegen Israel und Antisemitismus wird nicht toleriert.

Solidarität mit Israel

In der vorherigen Woche hatte die Bezirksregierung Münster, ebenso wie viele andere Regierungsstellen und Verwaltungen in Nordrhein-Westfalen, die israelische Flagge als Zeichen der Solidarität mit Israel aufgezogen.

Rechtliche Konsequenzen für Täter

Die Bezirksregierung erinnert daran, dass das öffentliche Beschädigen einer Flagge eines fremden Staates strafrechtliche Folgen haben kann. Dies kann zu einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren führen.