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Warnstreik bei der Deutschen Bahn: Alles, was du wissen musst

Ab November könnten Bahnreisende von Streiks betroffen sein. Erfahre mehr über die anstehenden Tarifverhandlungen, die Forderungen der GDL und was das für Fahrgäste bedeutet.
Foto: Frank Wittkowski

Der jüngste Aufruf der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) sorgt für erneute Unruhe im Bahnverkehr. Reisende müssen sich von Donnerstagabend bis Freitagabend auf erhebliche Beeinträchtigungen einstellen. Erfahre hier, was du über den Warnstreik wissen musst.

Die Details des Streiks: Zeitraum und betroffene Bereiche

Der Warnstreik beginnt am heutigen Donnerstag um 22:00 Uhr und endet am darauffolgenden Freitag zur gleichen Zeit. Dies betrifft nicht nur den Fern- und Regionalverkehr, sondern auch die S-Bahnen in Metropolen wie Berlin und Hamburg. Im Güterverkehr startet der Streik bereits um 18:00 Uhr.

Die Hintergründe: Forderungen der GDL

Die Kernforderung der GDL beinhaltet eine Arbeitszeitreduktion für Schichtarbeiter. Claus Weselsky, der Chef der GDL, sieht in den bisherigen Verhandlungen keinen Fortschritt, besonders bei diesem Punkt. Die letzte Streikaktion am 15. und 16. November führte zu massiven Ausfällen, wobei rund 80% der Fernverkehrszüge ausfielen.

Die Reaktion der Reisenden: Anpassung und Alternativen

Als Reisender solltest du dich auf erhebliche Verzögerungen einstellen und, wenn möglich, Alternativen in Betracht ziehen. In einigen Bundesländern könnte der Regionalverkehr fast vollständig zum Erliegen kommen.

Spannungen mit dem Beamtenbund

Interessant ist, dass die GDL diesen Streikaufruf trotz der Bitte des Beamtenbundes (dbb) um Koordination der Aktionen ausspricht. Ulrich Silberbach, Vorsitzender des dbb, äußerte Bedenken, dass Streiks der GDL die Verhandlungen für den öffentlichen Dienst beeinträchtigen könnten.

Eskalation des Tarifstreits

Die Auseinandersetzung zwischen der GDL und der Deutschen Bahn hat sich rapide zugespitzt. Ein zentraler Punkt der Tarifforderungen der GDL ist die Reduzierung der Wochenarbeitszeit von 38 auf 35 Stunden bei gleichbleibender Bezahlung.